Die letzte Ruhestätte von Beagle-2

Der Entwickler des seit zwei Jahren verschollenen Marsroboters Beagle-2 hat nach eigenen Angaben auf Bildern der Nasa-Sonde Mars Global Surveyor Spuren der Havarie entdeckt. Wie Colin Pillinger von der britischen Universität Milton Keynes der BBC sagt, schlug Beagle-2 offenbar neben einem Krater in der Nähe der geplanten Landestelle ein.
Die Sonde selbst sei zu klein, um sie auf den Fotos zu erkennen, sagte Pillinger. Der Forscher, der inzwischen an einem Nachfolgemodell von Beagle-2 arbeitet, identifizierte aber einen 20 Meter großen Krater, wo die Sonde seiner Meinung nach einschlug. Die drei Luftsäcke, die den Aufschlag dämpfen sollten, hinterließen ebenfalls sichtbare Spuren.

Warum der Kontakt zu Beagle-2 abriss, ist nach wie vor ungeklärt. Womöglich war die Atmosphäre aufgrund von Staubstürmen dünner als angenommen. Der 60 Kilogramm schwere und 30 Millionen Euro teure Beagle-2 sollte Bodenproben aus einer Tiefe von 1,50 Metern nehmen und diese vor Ort analysieren.

Pillinger hofft nun, sein Nachfolgemodell bei einer Esa-Mission im Jahr 2007 unterzubringen.
Ute Kehse


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