Leben aus der Tiefe

Das Leben auf der Erde soll nicht in Gewässern, sondern in der Erdkruste entstanden sein. Diese aufsehenerregende These haben jetzt Forscher der Universität Duisburg-Essen aufgestellt. Ulrich Schreiber und Christian Mayer sagen: Aus tiefreichenden tektonischen Störungszonen mit Kontakt zum Erdmantel steigen Wasser, Kohlendioxid und andere Gase auf, die sämtliche Stoffe enthalten, damit sich organisch-biologische Moleküle bilden können. Somit ist die Vorbedingung zur Entstehung von Leben erfüllt. Besonders wichtig sei dabei das Kohlendioxid, weil es ab einer Tiefe von etwa 800 Metern in einen kritischen Zustand gerät. Das heißt, es wird zugleich flüssig und gasförmig und wirkt dann wie ein organisches Lösungsmittel.

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