Plötzlich schmolz er dahin

Illustration: Hubert Warter
Illustration: Hubert Warter

Der Held dieses Entdeckerrätsels hatte keinen akademischen Abschluss. Er war der klassische Autodidakt, der sich selbst aus Büchern alles Mögliche beibrachte. Und es offenkundig mit Erfolg umzusetzen verstand: Noch in jungen Jahren wurde er Leiter im Forschungs¬labor eines Unternehmens, das Elektronenröhren herstellte.

Während des Zweiten Weltkriegs leitete er die Produktion einer speziellen Form von Elektronenröhren, die sich als äußerst kriegswichtig erwiesen hatten. Sein nie rastender Erfindergeist – er reichte während seines 76-jährigen Lebens rund 300 Patente ein – ersann deutliche konstruktive Verbesserungen dieser Röhren und steigerte die Tagesproduktion von anfänglich 17 auf 2600 Stück. Dafür erhielt er später die höchste Auszeichnung der Marine seines Landes, die an Zivilisten vergeben wird.

Mit Schokolade zur Erfindung

Sein Auftritt in diesem Rätsel hat aber nichts mit Kriegsverdiensten zu tun, sondern mit einem höchst zivilen Objekt: einer mit Schokolade überzogenen Süßigkeit. Diesen Pausensnack hatte der Mann in der Tasche, als er eines Tages in seinem Labor vor einer dieser leistungsstarken Röhren, die gerade in Probebetrieb war, stehen blieb. Als er gedankenverloren die Hand in die Tasche steckte, fasste er in etwas weiches Warmes. Die Schokolade war geschmolzen.

Ihm war klar: Die Erwärmung musste durch die besondere elektromagnetische Strahlung dieses Röhrentyps ausgelöst worden sein. Und er hatte eine zündende Idee, wieder einmal. Die seitdem in aller Welt millionenfach verbreiteten Geräte, die auf diesem Geistesblitz basieren, haben – nach Gefühlsstatistik des Autors – gleich viele Freunde wie Gegner.

Wie lautet der Nachname des Erfinders?

Die Auflösung finden Sie hier.

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