Verrücktes Licht

Versuchsaufbau, um Laserstrahlen anzuhalten (Foto: K. Binner/TU Darmstadt)
Versuchsaufbau, um Laserstrahlen anzuhalten (Foto: K. Binner/TU Darmstadt)

Die Titelgeschichte des Aprilhefts von bild der wissenschaft widmet sich einem allgegenwärtigen Phänomen: dem Licht. Denn mit Licht lassen sich inzwischen die absonderlichsten Dinge bewerkstelligen.

Licht ist allgegenwärtig. Ohne Licht gäbe es kein Leben auf der Erde. Wir brauchen es für unsere weltumspannende Kommunikation, Mediziner setzen Licht zur Therapie ein, und Wissenschaftlern hilft es, Mikrokosmos, Universum und Umwelt zu ergründen. Doch manchmal spielt Licht auch verrückt, wie Christian Meier in der neuen Ausgabe von bild der wissenschaft erklärt. Etwa in der Quantenwelt, wo sich Licht wie eine Wolke aus einzelnen, winzigen Teilchen verhält, die mitunter skurrile und eigentlich unvorstellbare Eigenschaften zeigen. Beispielweise lassen sich mithilfe von Quanteneffekten Objekte fotografisch abbilden, die sonst unsichtbar sind.

Echte Lichtwunder

Das ist nicht nur schöne Theorie, sondern funktioniert tatsächlich in der Praxis, wie Physiker in Wien kürzlich bewiesen haben. Aber es warten auch noch andere absonderlichen Licht-Experimente auf: So haben Karlsruher Wissenschaftler beispielsweise eine Art Tarnkappe entwickelt, mit der sie Dinge verschwinden lassen können. Und ein Forscherteam in Darmstadt hat es geschafft, Laserstrahlen minutenlang zum Stehen zu bringen - ein wichtiger Schritt für den Bau von Quantencomputern, die künftig mit Licht blitzschnell bisher unlösbar scheinende mathematische Probleme berechnen sollen.

Manchmal jedoch macht Licht auch einfach, was es will und stellt die Forschung vor ein Rätsel. Etwa in Gestalt von Kugelblitzen, die bei Gewittern aus dem Nichts entstehen und dann ruhig durch die Luft schweben. Über Jahrhunderte konnte man sich dieses Phänomen nicht erklären - bis jetzt.

Wenn Sie wissen wollen, was sich hinter den mysteriösen Lichtbällen verbirgt und welche weitere überraschende Erkenntnisse es zu Licht gibt, lesen Sie Christian Meiers Titelgeschichte in der Aprilausgabe von bild der wissenschaft.

Reload-Capcha neu laden Text der identifiziert werden soll

Bitte geben Sie zusätzlich noch den Sicherheitscode ein!