Deutsche Hochschulen glänzen im internationalen Vergleich

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Wir können auf unsere Hochschulen stolz sein! Das geht aus dem „World Reputation Ranking" hervor, das die britische Zeitschrift „Times Higher Education" nun präsentiert hat. Es bescheinigt deutschen Hochschulen einen exzellenten Ruf. Deutschland gehört dem Ranking zufolge neben den USA und Großbritannien zu den drei Ländern mit den meisten Hochschulen unter den Top 100. Das spiegelt sich auch im regen Zustrom ausländischer Studenten wider, berichtet der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD).

Unter den 100 Hochschulen, die dem diesjährigen Ranking zufolge den besten Ruf weltweit genießen, finden sich sechs deutsche Hochschulen, die ihre Platzierung im Vorjahr zum Teil noch einmal deutlich verbessern konnten, berichtet der DAAD. Spitzenreiter ist die LMU München auf Platz 35, gefolgt von der Uni Heidelberg (Platz 38) und der HU Berlin (Platz 41).

Bemühungen tragen Früchte

„Das Ergebnis zeigt, dass die Anstrengungen, die im Bereich der Hochschulen unternommen werden, Früchte tragen", sagt DAAD-Präsidentin Margret Wintermantel. Ihr zufolge hat auch die gute Öffentlichkeitsarbeit Wirkung gezeigt: „Genaue Informationen über den Hochschul- und Wissenschaftsstandort Deutschland und erfolgreiches Forschungsmarketing haben einen wesentlichen Teil zu der guten Wahrnehmung der hohen Qualität beigetragen", so Wintermantel.

Guter Ruf lockt ausländische Studenten ins Land

Auch Daten der Hochschulstatistik belegen eindeutig den positiven Trend und das Ergebnis des Rankings, berichtet der DAAD. Seit Jahren steigt demnach die Zahl ausländischer Studierender und Wissenschaftler an - Deutschland ist mittlerweile das wichtigste nicht-englischsprachige Gastland. Laut Statistischem Bundesamt haben sich im letzten Wintersemester rund 320.000 ausländische Studierende an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Das entspricht einem erneuten Anstieg von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Deutschland könnte somit ein von DAAD und Bundesregierung formuliertes Ziel vorzeitig erreichen: Bis zum Jahr 2020 sollen jährlich mindestens 350.000 ausländische Studierende zu uns kommen.

Ranking-Ergebnisse sind wichtig

Das erfreuliche Ranking-Ergebnis könnte dabei eine wichtig Rolle spielen, sagt Wintermantel : „Es ist klar, dass sich international mobile Studierende weltweit bei der Auswahl ihrer Hochschule nicht zuletzt an den Ergebnissen der existierenden Hochschul-Rankings orientieren. Ein gutes Abschneiden der deutschen Hochschulen in den Rankings unterstützt daher unsere Internationalisierungsbemühungen", so Wintermantel.

Seit 2011 veröffentlicht die britische Zeitschrift „Times Higher Education" (THE) ihr „World Reputation Ranking". Es bewertet Hochschulen weltweit nach ihren Leistungen in den Bereichen Forschung, Lehre, Innovationsfähigkeit und Internationalisierung. Für das Ranking werden gezielt Spitzenforscher aus über 140 Ländern befragt. Für das aktuelle Ergebnis wurden mehr als 10.000 Antworten ausgewertet. Das „World Reputation Ranking" zählt der DAAD zufolge zu den renommiertesten internationalen Hochschul-Rankings. Das Ergebnis wirft also ein strahlendes Licht auf die deutschen Hochschulen.

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