Gravitationswellen

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TITEL
GRAVITATIONSWELLEN

100 Jahre nachdem Albert Einstein ihre Existenz vorhersagte, haben Gravitationswellen ihren Abdruck erstmals in einem Messsignal hinterlassen. Dieser sensationelle Nachweis ist nobelpreiswürdig.

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Editorial


Der 11. Februar 2016 wird der Wissenschaftswelt in Erinnerung bleiben

Um 16.34 Uhr MEZ verkündeten France Córdova, Direktorin der National Science Foundation, sowie David Reitze und Gabriela González in Washington D.C. den erstmaligen Nachweis von Gravitationswellen. Am Rande sei bemerkt: Bereits 40 Minuten später startete die bdw- Redaktion mit einer umfassenden Berichterstattung auf wissenschaft.de.

Jahrzehntelang haben Wissenschaftler nach diesem Beweis gesucht. An verschiedenen Orten der Welt – auch bei Hannover – hörten sie das Weltall mit trickreich angeordneten Messapparaturen auf Gravitationswellen ab. Den entscheidenden Durchbruch hat jetzt der USamerikanische LIGO-Detektor gebracht. Die dort bereits am 14. September 2015 registrierte Kräuselung der Raumzeit stammt von der Kollision zweier Schwarzer Löcher in 1,3 Milliarden Lichtjahren Entfernung. Dabei wurden ungefähr drei Sonnenmassen an Energie in Form von Gravitationswellen abgestrahlt.

Mit dem messtechnischen Nachweis der Gravitationswellen öffnet sich ein völlig neues Fenster zum Kosmos. Die Folge wird sein, dass es nicht nur für den jetzigen Coup Nobelpreise geben wird, sondern auch für Erkenntnisse, die sich in den kommenden Jahren durch den neuen Blick ins All offenbaren.

So glanzvoll der Nachweis auch ist – der größte Glanz fällt (wieder einmal) auf Albert Einstein. Er hat am 22. Juni 1916, vor just 100 Jahren, erstmals über die Existenz von Gravitationswellen publiziert. Später verwarf er den Gedanken wieder – und nahm ihn dann erneut auf. „Ob Einstein bis zu seinem Tod 1955 wirklich an die Existenz der Gravitationswellen glaubte, ist ungewiss", schreibt bdw-Redakteur Rüdiger Vaas in seiner Titelgeschichte.

Rüdiger Vaas und bild der wissenschaft bieten 25 Interessenten im August die Möglichkeit, noch mehr über Einstein und die Gravitationswellen zu erfahren. Natürlich wird dort jeder Teilnehmer auch Fragen stellen können. Und kein anderer Wissenschaftsjournalist in Deutschland kann die so kompetent beantworten wie Vaas. So wie ich unsere Leserinnen und Leser kenne, werden die Plätze rasch belegt sein.

Sehr unangenehm ist mir, dass wir die bdw-Märzausgabe mit einem heftigen Fehler ausgeliefert haben. Im Beitrag über die exzellente Forschung in der Schweiz ist der für Seite 67 vorgesehene Einstiegstext nicht gedruckt worden. Während der redaktionellen Schlussabnahme war der Text noch vollständig. Nach einer kleinen technischen Korrektur anschließend verschwand er leider unbemerkt. Wir haben uns entschlossen, die vorliegende Ausgabe um acht Seiten zu erweitern, damit Sie den kompletten Artikel unseres Autors Heinz Horeis lesen können. Ich bitte Sie ausdrücklich um Entschuldigung für diesen historisch einmaligen Fauxpas in bdw!

Wolfgang Hess, Chefredakteur

 

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