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Besser schlafen!

UNSERE HIGHLIGHTS DIESEN MONAT

TITEL
BESSER SCHLAFEN

Etwa jeder Dritte in Deutschland schläft schlecht. Das kann langfristig zu Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen führen. Hirnforscher entschlüsseln, wie Schlafstörungen entstehen, Mediziner entwickeln neue Therapien.

SEGELTÖRN IM WELTALL
Ingenieure experimentieren mit Sonnensegeln, die Raumschiffe mithilfe von Licht durchs All tragen. Damit kommen ganz neue Reiseziele in Reichweite. Das Segeln mit Sonnenlicht könnte irdische Sonden sogar zu anderen Sternsystemen bringen.

MUMIEN STATT BRIEF UND SIEGEL
Im Britannien der Bronzezeit dienten die Überreste der Ahnen einem bizarren Zweck: Sie galten als Urkunden für Landbesitz. Dazu räucherte man die Leichen oder lagerte sie im Moor.

EIN HERZ AUS METALL
Unter den dichten Wolken des Jupiters liegt ein Ozean aus flüssigem Wasserstoff. Astronomen rätseln: Hat das metallische Meer, wo Jupiters Magnetfeld entsteht, einen festen Grund?

DIE MEISTERMACHER
Die deutsche Nationalelf ist Fußball-Weltmeister – und greift nun auch nach dem Titel in Europa. Forscher helfen dem Team bei der Vorbereitung mit raffinierter Psychologie und Mathematik.

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Editorial


Schlafen Sie auch oft schlechter,

als Sie es sich wünschen? Damit sind Sie nicht allein. Etwa jeder dritte Deutsche leidet unter Schlafmangel. Deshalb haben sich bild der wissenschaft-Autoren unter führenden Schlafforschern umgehört, was sich dagegen tun lässt. Was wir Ihnen auf den Seiten 12 bis 27 vorstellen, kann Schlafprobleme zwar nicht gänzlich beseitigen. Doch wenn Sie die wissenschaftlichen Erkenntnisse und die Ratschläge der Experten in Ihren Schlafrhythmus integrieren, dürfte Ihnen ein ums andere Mal geholfen sein. Ich selbst habe aus unserer Titelgeschichte ein halbes Dutzend an Hinweisen entnommen, die ich künftig ausprobieren werde. Sie erkennen, dass auch ich zu jenen 30 Prozent gehöre, die nächtens häufiger etwas umtreibt.

Wer sich für Wissenschaft interessiert, will neue Erkenntnisse und Entwicklungen nicht nur nachlesen, sondern die Forscher auch direkt in ihrem Umfeld erleben. Das beweisen jedes Jahr Zigtausende, die zu Events der Wissenschaft aufbrechen. Lange Nächte der Wissenschaft, Wissenschaftssommer, ja Wissenschaftsjahre mobilisieren die Massen.

Auch bild der wissenschaft-Leser gehen gerne dorthin, wollen aber deutlich mehr erfahren, als das in der Masse möglich ist. Für diese Interessen-Elite haben wir individuelle Formate entwickelt. Gleich drei davon enthält diese Ausgabe. Bei einer sechstägigen Reise im Oktober bekommen bdw-Leserinnen und -Leser einen tiefen Einblick in die Edelsteinforschung und -Herstellung, in den erst 11000 Jahre alten Eifelvulkanismus sowie in fünf anspruchsvolle Umweltprojekte des Forschungszentrums Jülich. Mehr dazu erfahren Sie auf den Seiten 8 und 9.

Im Juni veranstaltet der Verein für Philosophie und Naturwissenschaft in Frankfurt ein anspruchsvolles eintägiges Seminar (Seite 48) über die Rolle des Zufalls in den Naturwissenschaften. bdw-Redakteur Rüdiger Vaas hält an der Goethe-Universität den philosophischen Vortrag „Vom Urgrund der Welt zu den Grenzen der Vernunft". Vaas ist bei dieser Veranstaltung, die an die Wurzeln unserer Erkenntnis geht, übrigens der einzige Referent, der keinen Professorentitel hat. Und er ist es auch, der im August das zweitägige bdw-Seminar „Einstein und Gravitationswellen" federführend veranstaltet (auf Seite 51). Dort sind allerdings nur noch fünf Plätze frei.

Da wir über die Jahre immer wieder bekannte Gesichter bei unseren Special- Events begrüßen dürfen, werden wir unser Programm für die Interessen-Elite ausweiten. Vorschläge von Ihnen sind willkommen! Übrigens: Das Frankfurter Ein-Tages-Seminar hat ein bdw-Abonnent zusammen mit uns entwickelt.

Wolfgang Hess, Chefredakteur

 

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Der Buchtipp

Carlo Rovelli ist es eine Herzensangelegenheit, möglichst vielen Menschen die moderne Physik begreifbar zu machen – auch solchen, die keine Ahnung von höherer Mathematik haben.  Brillant schreibt er etwa über Quantenschaum und Stringtheorie.

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