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Stephen Hawking wird 75

UNSERE HIGHLIGHTS DIESEN MONAT

 

TITEL
STEPHEN HAWKING

Am 8. Januar wird der weltberühmte Wissenschaftler 75 Jahre alt. Dass er trotz seiner schweren Erkrankung an ALS noch lebt, ist ein medizinisches Wunder – und ein Glücksfall für die Wissenschaft, der er zahlreiche bahnbrechende Erkenntnisse bescherte. Jetzt hat er eine beeindruckende neue Theorie zu den Schwarzen Löchern aufgestellt.

ALUMINIUM – WIE GEFÄHRLICH IST ES?
Das Leichtmetall steckt im Trinkwasser, in vielen Lebensmitteln, Kosmetika und Arzneien. Wie viel Aluminium über lange Zeit ohne Gesundheitsgefahr aufgenommen werden kann, ist umstritten.

VON KULTUR AUS GEWALTTÄTIG
Seit der Jungsteinzeit gibt es Skelettfunde, die Spuren von Attacken zeigen. Aber bis heute leben manche Volksgruppen völlig ohne Gewalt. Was sind die Wurzeln der Kriege?

FAHNDEN SIE NACH 8 ENTDECKERN
Auch in diesem Jahr schicken wir Sie auf eine detektivische Spurensuche. Ihre Aufgabe: Finden Sie heraus, welche acht Forscher und Erfinder sich hinter wegweisenden Entdeckungen verbergen, deren Geschichte in kurzen und kurzweiligen Texten beschrieben wird. Als Belohnung für Ihren kriminalistischen Spürsinn winken 50 originelle Preise.

HIGHTECH ROCKT DIE PISTE
Skier sind komplexe Produkte, die aus verschiedenen Schichten bestehen. Zum Beispiel der Carver: Er ist relativ kurz sowie stark tailliert und deshalb perfekt für kurvige Abfahrten.

 

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Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Demokratie hat so manche Schwäche. Sie benachteiligt Minderheiten, und man muss darauf achten, dass die Mehrheit den kleineren Bevölkerungsgruppen keinen Schaden zufügt. Die Demokratie ist zudem anfällig für Populismus, weil Fakten und Argumente oft nicht reichen, um eine Mehrheit hinter sich zu scharen. Manche sprechen schon von einem postfaktischen Zeitalter, in dem wissenschaftliche Erkenntnisse nur noch wenig zählen. Trotzdem ist die Demokratie weiterhin die beste Staatsform, die wir kennen: Die Bürger können ihre Repräsentanten wieder abwählen, wenn sie möchten, und sind ihnen nicht ausgeliefert wie einem Monarchen oder Diktator.

Das Ringen um die Mehrheit ist anstrengend, aber viele Sozialwissenschaftler versichern: Die Debatte lohnt sich. Wenn man sich mit den Argumenten, Werten und Gefühlen der anderen auseinandersetzt, kann ein konstruktiver Dialog entstehen. Einen dieser Wissenschaftler lernen Sie ab Seite 68 im Interview kennen. Die Entscheidungen für den Brexit und für Donald Trump haben viele überrascht, und die Überraschung ist ein Indiz dafür, dass man schon lange nicht mehr mit den Menschen im anderen politischen Lager gesprochen hat. Pikanterweise verlieren wir den Gesprächsfaden gerade in einer Zeit mit verlockenden neuen Kommunikationsmitteln. Die digitalen Medien machen es einfach, Gleichgesinnte zu finden und Andersdenkenden aus dem Weg zu gehen.

PS: In den nächsten Monaten rezensieren wir immer wieder neben aktuellen populärwissenschaftlichen Büchern auch Klassiker – und prüfen, ob man sie noch heute mit Gewinn lesen kann. Wir starten bei dieser "Spätlese" mit den "Grenzen des Wachstums" auf Seite 66.

Ihr Alexander Mäder

 

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