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Erfindungen, die Ihr Leben verändern

UNSERE HIGHLIGHTS DIESEN MONAT

 

TITEL
ERFINDUNGEN

Alltag und Arbeitswelt von uns allen werden sich in den nächsten Jahren stark verändern. Dafür sorgen die Künstliche Intelligenz und das Internet der Dinge, in dem weltweit Milliarden Maschinen vernetzt sind. Die Entwicklung treiben nicht nur Forscher an Universitäten, öffentlichen Instituten und in Weltkonzernen voran, sondern auch Hobby-Erfinder und Ingenieure in kleinen Unternehmen.

MUSEUM MIT TIEFGANG
Um Schiffswracks auf dem Meeresboden vor Plünderern zu schützen, machen Archäologen die gesunkenen Schiffe und ihre kostbare Fracht in Unterwassermuseen Touristen zugänglich.

EISVULKANE IM SONNENSYSTEM
Auf dem Zwergplaneten Charon und auf einigen Monden haben Forscher Eisvulkane aufgespürt. Ihre Lava stammt aus Salzwasserozeanen tief unter der Oberfläche.

DER HIRNSCHRITTMACHER LERNT DAZU
Mediziner setzen die Methode der Tiefen Hirnstimulation routinemäßig ein, um die Symptome von Parkinson zu lindern. Neue Geräte versprechen nun eine individuelle Behandlung.

IM SCHLUND DES GEYSIRS
Ein Vulkanologe hat isländischen Heißwasserspuckern mit Kameras tief in den Rachen geblickt. Seine Erkenntnisse helfen auch, Vulkanausbrüche besser zu verstehen.

 

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Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

auf Knopfdruck ist niemand kreativ – aber hohe Erwartungen spornen an. Schon ein nagendes Problem und die begründete Erwartung, es als Erster zu lösen, beflügeln das Denken. Diese Balance zwischen Anreiz und Freiraum ist für Schüler ebenso hilfreich wie für gestandene Wissenschaftler.

Transparenz, Vergleichbarkeit und Wettbewerb sind in der Wissenschaft ein erprobtes Mittel gegen Routine und Genügsamkeit. Das zeigte nicht zuletzt das bundesweite Förderprogramm der Exzellenzinitiative, das viele Universitäten dazu gebracht hat, sich auf ihre Stärken zu besinnen und ihr Profil zu schärfen. Bis Anfang April können die Universitäten ihre Anträge für eine neue Runde einreichen.

Aber die Kehrseite des Wettbewerbs ist leider ebenso sichtbar: Forscher müssen immer mehr Anträge stellen und die ihrer Fachkollegen begutachten. Wenn spektakuläre Ergebnisse ausbleiben, wird die Situation manchmal nicht analysiert, um daraus zu lernen, sondern schöngeredet, weil das System keine Fehler und Umwege verzeiht.

Die Balance zwischen Anreiz und Freiraum stützt sich auf ein humanistisches Menschenbild: Menschen sind von Natur aus ehrgeizig und erfinderisch, benötigen nur gelegentlich einen kleinen Stupser. Das Motto könnte lauten: Kontrolle ist gut, aber Vertrauen ist besser. Leider wird das in unserer Gesellschaft oft andersherum gehandhabt.

Wir in der bdw-Redaktion stemmen uns dagegen und laden Sie ein zu einem Wettbewerb! Passend zu unserem Titelthema "Erfindungen, die Ihr Leben verändern" bitten wir Sie um Anstöße: Welche Erfindung würde Ihr Leben deutlich verbessern? ("Ihre Meinung ist gefragt", Seite 28). Die besten Ideen stellen wir in unserer Juni-Ausgabe vor – jeweils kommentiert von einem Fachmann. Darüber hinaus haben Sie alle Freiheiten der Welt. Wir freuen uns auf Ihre Post! Alle Informationen finden Sie ab Seite 84.

PS: In dieser Ausgabe laden wir Sie wieder zu spannenden Veranstaltungen ein: Eine Studienreise führt in die Stromproduktion von morgen (Seiten 6 und 7), und bei einem Forschungstag lernen Sie die neuen Techniken der Visualisierung kennen (Seite 102).

Ihr Alexander Mäder

 

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Der Buchtipp

Eine kurzweilige Führung durch den Bienenstock mit einer erhellenden Dosis Wissenschaft – das bietet das Buch "Die Honigfabrik" von Jürgen Tautz.

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