bild der wissenschaft 12/2013

SCHWERKRAFT - Warum wir nicht abheben

Die trickreichen Experimente der Physiker

UNSERE HIGHLIGHTS DIESEN MONAT


TITEL_SCHWERKRAFT
Physiker wissen verblüffend wenig über die Schwerkraft. Neue Messergebnisse machen alles noch mysteriöser. Da staunen die Forscher nicht weniger als die Betrachter der „Still-Life-Performance" des Künstlers Johan Lorbeer (Titelbild).

DIE WASSERSPEICHER DES MONDES
In den dunklen Winkeln der Mondoberfläche lagern unerwartet große Mengen Eis. Der Boden des Cabeus-Kraters am Mondsüdpol zum Beispiel besteht bis zu neun Prozent aus gefrorenem Wasser.

VON WEGEN PRIMITIV
Einige Schildkrötenarten altern nicht, andere kommen verblüffend lange ohne Luft aus. Die gepanzerten Reptilien werden jetzt genetisch durchleuchtet. Das Ziel sind neue Medikamente, um Krankheiten von Menschen zu heilen.

VERRÄTERISCHER HÜFTSCHWUNG
Schwungvolle und energische Tanzbewegungen geben das Signal: „Ich riskiere was!"

10 VORURTEILE ÜBER DÄMMSTOFFE
Ein Haus einpacken, um Energie zu sparen: Lohnt sich das? Und steigt dadurch wirklich die Feuergefahr? Lesen Sie, was Sache ist.


ZUR SACHE - Gedanken unseres Chefredakteurs

Die Nobelpreise und eine bdw-Innovation

Der 10. Dezember 2013 ist einer der glücklichsten Tage im Leben von zwölf Menschen, die sich in Stockholm treffen. Sie erhalten den Nobelpreis! Wer anschließend noch einige Jährchen in guter Verfassung drauflegen kann, hat doppeltes Glück. Bestes Beispiel ist Klaus von Klitzing, 70, der bereits im Alter von 42 Jahren diese Auszeichnung bekam. Er ist bis heute brillant unterwegs und seit Jahrzehnten ein höchst gefragter Weichensteller und Redner.

Im Vorfeld der Preisverkündung, die stets Anfang Oktober stattfindet, wird in der bdw-Redaktion natürlich gemutmaßt, wer nun dran sein könnte. Rüdiger Vaas schoss dieses Jahr den Vogel ab, als er sich auf Peter Higgs und François Englert festlegte. Unmittelbar nach der Bekanntgabe klapperten bei Vaas die Tasten – er schrieb für www.wissenschaft.de über die Bedeutung der beiden. Auch die anderen naturwissenschaftlichen Preise wurden in unserem Internetportal ausführlich gewürdigt. Deshalb haben wir uns in diesem Heft auf die nachrichtliche Nennung der Nobelpreisträger beschränkt.

Die Wissenschaft in Deutschland wartet seit 2009 vergeblich auf ein solches Prädikat – der jetzt ausgezeichnete gebürtige Göttinger Thomas C. Südhof arbeitet seit 1983 in den USA. Doch die Nichtberücksichtigung der Wissenschaftler hierzulande ist kein Anlass zur Sorge. Denn die erfreulich wohlwollende Behandlung der Forschung in der Bundesrepublik Deutschland begann erst vor wenigen Jahren: 2005 startete die Exzellenzinitiative zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an den Hochschulen. Und die großen außeruniversitären Forschungsorganisationen werden erst in jüngerer Zeit strategisch so geführt, dass dort mehr international brillante Arbeiten als früher entstehen. Ich bin mir sicher: Die nächsten Nobelpreise made in Germany sind auf Kiel gelegt.

Bis wissenschaftliche Erkenntnisse indes mit dem Nobelpreis ausgezeichnet werden, vergehen in der Regel mehrere Jahrzehnte. Das belegen auch die in diesem Jahr vergebenen Preise.

Einen Newcomer in der bdw-Familie sehen Sie auf der linken Seite: das bild der wissenschaft SPEZIAL „Geheimnisvolle Hochkulturen". Es ist ab 19. November im Einzelhandel erhältlich oder direkt beim Verlag zu beziehen: www.direktabo.de/bdw/spezial. Dass wir diese Ausgabe kurz vor dem Jahreswechsel herausbringen, hilft Ihnen möglicherweise, Ihren Urlaub 2014 zu planen: Viele der im Heft an - gesprochenen phänomenalen Zeugnisse der Vergangenheit können noch besichtigt werden. Lesespaß kann ich Ihnen beim SPEZIAL auf jeden Fall versprechen.


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