Welche Zukunft wollen wir?

UNSERE HIGHLIGHTS DIESEN MONAT

 

TITEL
WELCHE ZUKUNFT WOLLEN WIR?

Menschen haben die Erde tiefgreifend umgestaltet. Unsere Fähigkeiten ließen sich zum Guten nutzen, doch wird uns das gelingen? Wie werden künftige Generationen uns beurteilen? Ein fiktiver Rückblick aus der Zukunft.

GRAZIL, RASANT UND IN GROSSER GEFAHR
Geparde sind die am stärksten gefährdeten Großkatzen Afrikas. In Namibia leben noch etwa 3500 Tiere. Wissenschaftler kämpfen um ihr Überleben – mithilfe von Hunden.

DIE VERMESSUNG DER WELTEN
Die bisherigen Ergebnisse der Suche nach Exoplaneten zeigen: In der Milchstraße gibt es mehr Planeten als Sterne. Schätzungsweise mindestens 20 000 davon ähneln der Erde.

KÜSTE STATT KORRIDOR
Die ersten Einwanderer Amerikas besiedelten den Kontinent keineswegs zu Fuß durch eine Bresche im Inlandeis, wie lange vermutet – sie kamen per Boot, entlang der Pazifikküste.

EIN TATORT ZUM MITNEHMEN
Kriminelle haben immer weniger Chancen, unentdeckt zu bleiben: Mit einem 3D-Scanner lässt sich der Schauplatz eines Verbrechens bis ins kleinste Detail konservieren. So können Polizeiexperten viele Jahre später noch Spuren und Hinweise am Tatort suchen. Auch bei DNAAnalysen und dem Versuch, Wahrheit und Lüge mit technischen Mitteln zu unterscheiden, gibt es beachtliche Fortschritte.

 

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Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in unserer Milchstraße gibt es mehr als 100 Milliarden Sterne, und es gibt mehr als 100 Milliarden Galaxien wie die Milchstraße – vielleicht sogar mehr als eine Billion. Wenn man beide Zahlen miteinander multipliziert, erhält man eine Zahl mit 22 oder 23 Nullen, die unvorstellbar macht, wie viele Sterne es gibt. Um etliche Sterne kreisen wiederum Planeten. Weil die Planeten nicht selbst leuchten, sind sie schwer zu entdecken. Aber in den vergangenen 20 Jahren haben Astronomen rund 3500 von ihnen aufgespürt. Sogar um den nächstgelegenen Stern, Proxima Centauri, zieht mindestens ein Planet seine Bahn.

Einige dieser Exoplaneten liegen in der sogenannten habitablen Zone, in der Leben grundsätzlich möglich ist, was aber noch lange nicht heißt, dass sie tatsächlich bewohnt sind (siehe unseren Bericht ab Seite 30). Doch wenn man an die riesige Zahl der Sterne im Universum denkt, kommt man auf den Gedanken: Es ist unwahrscheinlich, dass all diese Planeten erstarrte, tote Welten sind. Mit immer besseren Teleskopen und Analysemethoden werden wir möglicherweise schon in einigen Jahren recht zuverlässige Hinweise auf bewohnbare und bewohnte Welten bekommen.

Wie wir mit einer solchen Entdeckung umgehen sollten, das wäre dann das nächste Problem. Aber es warten in der Gegenwart viele drängende Fragen auf eine Antwort. Dazu gehört der Umgang mit den neuen Methoden der Gentechnik. Wir haben den Autor Marc Elsberg gefragt, was in seinem Thriller "Helix" Fakt ist und was Fiktion (ab Seite 10): Vieles, was wir uns bisher nur vorstellen konnten, ist durch die verblüffend ein - fache gentechnische Methode CRISPR in greifbare Nähe gerückt.

Und in unserer Titelgeschichte werfen sechs Wissenschaftler einen Blick aus der Zukunft zurück auf unsere Gegenwart und zeigen die möglichen Folgen unserer Entscheidungen auf. Ihnen geht es vor allem um den Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten.

Wenn Sie solche Gedankenspiele so packen wie mich, dann lade ich Sie herzlich zu einem Gesprächsabend mit den Autoren unseres Titelthemas ein: am 15. Februar in Stuttgart. Mehr dazu finden Sie auf Seite 49.

Ihr Alexander Mäder

 

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Der Buchtipp

Im 19. Jahrhundert versuchten ein paar tollkühne Pioniere, das Wetter vorherzusagen. Sie stiegen mit Ballons so hoch hinauf, bis sie ohnmächtig wurden, und verwandelten ihre Gärten in Labore. Das Buch erzählt ihre spannenden Lebensgeschichten.

 

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