Rembrandt aus dem Rechner

Dieses Porträt ist keine Fälschung. Es trägt den Titel "The Next Rembrandt", besteht aus 148 Millionen Pixel und ist das Ergebnis eines Gemeinschaftsprojekts, in dem Microsoft, die TU Delft, das Mauritshuis und das Rembrandt House Museum zusammenarbeiteten. Datenspezialisten, Wissenschaftler und Kunsthistoriker analysierten 18 Monate lang die 346 bekannten Porträts aus dem Portfolio des niederländischen Malers (1606–1669). Dabei wurden über 168.000 einzelne Elemente der Bilder in Datensätzen erfasst. Ein Gesichtserkennungs-Algorithmus erlernte die Techniken des berühmten Barockkünstlers und seinen charakteristischen Pinselstrich. Gefüttert mit allen Daten übernahm ein 3D-Drucker schließlich die Rolle des Meisters und schuf in 13 Farbschichten ein neues, für Rembrandt typisches Motiv.

Foto: Robin van Lonkhuijsen/AFP/Getty Images

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