Virtuelle Reise ins Gehirn

Kennen Sie noch die US-Science-Fiction-Komödie "Die Reise ins Ich" von 1987? Schauspieler Dennis Quaid mimt darin einen abgehalfterten Militärpilot, der samt U-Boot verkleinert wird – und dann statt im Körper eines Kaninchens versehentlich in dem eines hippeligen Supermarktmitarbeiters landet. Im Film schwirrt Quaid durch den Leib und sieht den Körper wie durch ein Mikroskop. Einen Einblick dieser Art liefern inzwischen auch moderne Licht-, Elektronen- und Röntgenmikroskope, genauer gesagt: Eine neue Software ermöglicht es, Proben unter dem Mikroskop virtuell und dreidimensional zu durchwandern. Mit dieser Software lassen sich zudem große Bilddaten im Giga- und Terabytebereich berechnen und am Computer darstellen.

Die grünlichen Fäden mit den braunen Knospen im Bild, so sieht es in einem Mäusehirn aus. Das Mikroskop wurde in den Hippocampus einer Maus eingeführt. Zu erkennen sind die einzelnen Neuronen. Die braun gefärbten "Knospen" sind Zellkerne, die mit Propidiumiodid koloriert wurden.

Foto: Olga Efimova, Department of Neuroscience, National Research Center "Kurchatov Institute", Moscow. Mit freundlicher Genehmigung von avridis und Zeiss.

Reload-Capcha neu laden Text der identifiziert werden soll

Bitte geben Sie zusätzlich noch den Sicherheitscode ein!

Rubriken

 


Harte Nuss
Rätsel: Berühmte Entdecker gesucht

 

Der Buchtipp

Henning Beck hat eine lange Liste von Fehlern und Schwächen unseres Gehirns zusammengetragen. Dennoch verteidigt der Neurowissenschaftler unser Denkorgan: Gerade wegen seiner Fehler sei es flexibel und kreativ und jedem Computer überlegen.

Zu allen Buchtipps


Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Konradin Mediengruppe