Proteine unterm Kryo-Mikroskop

So farbenfroh sieht die Wirklichkeit nicht aus: In diesem Bild wurden tausende Scans eines Proteins in einer Computersimulation zusammengeführt. Die Einzelbilder dafür haben US-Forscher des staatlichen National Institute of General Medical Sciences angefertigt – und zwar mit einem Kryo-Elektronenmikroskop. Dazu werden Proben auf bis zu 260° Celsius abgekühlt. So können Wissenschaftler die Struktur von Proteinen erfassen. In diesem Fall handelt es sich um Proteine, die in der Hülle des Bakteriophagen P22 stecken. In dem Bild sind die einzelnen Proteine durch unterschiedliche Farben kenntlich gemacht – und so auch ihre räumliche Anordnung.

Das Virus P22 infiziert Salmonella-Bakterien. Molekularbiologen nutzen P 22 und auch andere Phagenviren als Gentaxis, um Erbgut in Bakterienkulturen einzuschleusen.

Computersimulation: C. Hryc and the Chiu Lab, Baylor College of Medicine

© wissenschaft.de - Ruth Rehbock
20.07.2017
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