Tierischer Blick für Farben

Wenn es darum geht, Farben zu erfassen, haben Tiere den Menschen einiges voraus. Manche Fische etwa können ultraviolettes Licht sehen. Auch die Fangschreckenkrebse, die in tropischen Meeren heimisch sind, haben ein besseres Augenlicht als der Mensch. "Fangschreckenkrebse haben viermal mehr Farbrezeptoren als wir Menschen. Wir haben drei – für rot, grün und blau – und sie haben zwölf", erklärt Justin Marshall von der University in Queensland. Zusammen mit Kollegen erforscht er, welche Farben Tiere sehen können und welche Funktionen deren eigene Farbgebung spielt. Im Fachmagazin Science haben die zwei Dutzend Forscher den aktuellen Stand ihrer Arbeiten vorgestellt. Darunter auch Elizabeth Tibbetts, Biologin an der University of Michigan in Ann Arbor. Sie forscht über Wespen und fand heraus, dass die Köpfe von Polistes fuscatus, eine Art der Papierwespen aus Nord- und Mittelamerika, bunt gemustert sind. Anhand dieser Muster können sich die Wespen untereinander identifizieren und einzelne Artgenossen erkennen – ganz ähnlich wie beim Menschen.

Foto: AHDesignConcepts/iStock.com

© wissenschaft.de - Karin Schlott
10.08.2017
Reload-Capcha neu laden Text der identifiziert werden soll

Bitte geben Sie zusätzlich noch den Sicherheitscode ein!

Rubriken

 


Harte Nuss
Rätsel: Berühmte Entdecker gesucht

 

Der Buchtipp

Resilienz ist die Fähigkeit, trotz widriger Umstände ohne große Blessuren im Leben zu stehen. Aber ist sie eine Charaktereigenschaft oder wird sie bei einem Prozess erworben? Jenseits der vielfältigen Ratgeberliteratur ein kundiges Werk zum Thema.

Zu allen Buchtipps


Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Konradin Mediengruppe