Fruchtbare Fruchtfliegen

Die Entwicklung von Spermien verläuft bei allen Arten und Lebensformen ungefähr gleich. Wissenschaftler haben sich deshalb angeschaut, wie die Spermien der winzigen Fruchtfliegen entstehen. Ihr Fund: Die Spermien starten als eine Art "Blumenstrauß" aus verbundenen Zellen, die sich erst im Laufe ihrer Entwicklung voneinander lösen. Im Kopf steckt dabei der Zellkern mit der Erbinformation, im Schwanz die Fähigkeit zum schnellen Schwimmen, um schließlich vor allen anderen bei der Eizelle anzukommen. An welchem Ende sich aber der Kopf ausbilden soll, verrät die Konzentration des Moleküls PIP2, das im Bild rot markiert ist. Ist zu wenig PIP2 vorhanden, wächst der Kopf am falschen Ende und das Spermium wird nicht funktionsfähig. Diese Erkenntnis könnte helfen, Unfruchtbarkeit auch beim Menschen zu verstehen.

Foto: Lacramioara Fabian and Julie Brill, The Hospital for Sick Children, Toronto, Canada

Reload-Capcha neu laden Text der identifiziert werden soll

Bitte geben Sie zusätzlich noch den Sicherheitscode ein!

Rubriken

 


Harte Nuss
Rätsel: Berühmte Entdecker gesucht

 

Der Buchtipp

Resilienz ist die Fähigkeit, trotz widriger Umstände ohne große Blessuren im Leben zu stehen. Aber ist sie eine Charaktereigenschaft oder wird sie bei einem Prozess erworben? Jenseits der vielfältigen Ratgeberliteratur ein kundiges Werk zum Thema.

Zu allen Buchtipps


Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Konradin Mediengruppe