Mikrohirn im Makroblick

Forscher der Harvard University haben erstmals das Innerste des Gehirns im Nanomaßstab visualisiert. Der Aufwand der neuen Technik ist immens: Ein Elektronenmikroskop nimmt von Tausenden dünnster Gehirnschnitte Einzelbilder auf. Dabei entspricht einem einzigen Pixel einer herkömmlichen Magnetresonanztomographie-Aufnahme ungefähr eine Billion Pixel in den neu generierten Bildern. Mit einer speziell entwickelten Software werden die einzelnen Komponenten unterschiedlich gefärbt und die Aufnahmen zu einer 3D-Karte zusammengefügt. So werden bisher nie visualisierte Details neuronaler Elemente sichtbar. Die Forscher erhoffen sich damit neue Erkenntnisse über neurologische Störungen wie Schizophrenie oder Depression.

Im Bild sind die Synapsen eines Mausgehirns zu sehen, die an einem Dendriten (rot) andocken. Die weißen Perlen sind synaptische Bläschen, die Neurotransmitter enthalten.

Foto: Kasthuri et al./Cell 2015

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