Blick aufs Weißweinland

Gute Tröpfchen

Nicht nur aus dem deutschen Süden, sondern auch aus Sachsen und von der Saale kommt ­edler Wein

Deutschland ist ein relativ kleiner Weinproduzent: Nur rund 3,3 Prozent der globalen Weinmenge stammten 2014 von heimischen Reben. Nach der Anbaufläche lag Deutschland mit 102.439 Hektar auf dem 14. Platz, nach dem Ernteertrag mit 9.211.000 Hektolitern auf dem 10. Platz. Für 2015 werden ­etwa 8.953.000 Hektoliter erwartet. Insgesamt sind 13 Weinbaugebiete für die Herstellung von "Wein mit geschützter Ursprungsbezeichnung" ausgewiesen. Sie unterscheiden sich in ihrer Größe und ihrer Ausrichtung auf bestimmte Rebsorten. Deutschland gilt als "Weißweinland". Doch die Bedeutung des Rotweins nimmt immer mehr zu: Der Flächenanteil von roten Trauben ist von 1999 bis 2014 von 24 auf 35 Prozent (35.941 Hektar) ­gestiegen, während der Anteil der weißen Rebsorten von 76 auf 65 Prozent zurückgegangen ist.

Die ganze Karte noch einmal als pdf-Datei gibt es hier.

Detailliertere Infos zum Thema beim Leibniz-Institut für Länderkunde.

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