Im Brennpunkt

 

Im Brennpunkt von Wissenschaft und Forschung

Die Schwerpunktthemen auf wissenschaft.de


Foto: vchal/iStock.com

Crispr/Cas 9 (kurz Crispr) ist eine biochemische Technik, mit der sich das Erbgut an jeder gewünschten Stelle verändern lässt. Forscher verbinden viele Hoffnungen mit dieser Methode – etwa die Heilung von schweren Erbkrankheiten oder HIV –, aber auch Sorgen. Was geschieht, wenn mit Crispr in die Keimbahn des Menschen eingegriffen wird und Spermien oder Eizellen genetisch manipuliert werden? Über das Für und Wider der Genschere lesen Sie in unserem Brennpunkt. weiter

 


Foto: NASA

Unter Planetologen gilt: Der Mond entstand vor knapp 4,5 Milliarden Jahren durch einen urzeitlichen Zusammenprall. Damals rauschte ein Planetoid von der Größe des Mars in die Ur-Erde. Die Überbleibsel des Planetoiden und irdische Teile wurden in eine Umlaufbahn der Erde geschleudert und formten im Verlauf von nur wenigen tausend Jahren unseren Mond. Doch manche Forscher zweifeln an der These. Was Astronomen sonst über den Erdtrabanten wissen, lesen Sie in unserem Brennpunkt. weiter

 

 


Foto: ipopba/iStock

Wetterextreme, Waldbrände, Wasserhochstände – die vergangenen Jahre bedeuteten für viele Menschen weltweit eine Härteprüfung. Denn bedingt durch den Klimawandel treten Wetterkapriolen nicht nur häufiger auf, sondern fallen auch sehr viel harscher aus. Das zeigte sich zum Beispiel im Frühherbst 2017 mit den Hurrikanen "Irma" und "Maria" in der Karibik und den USA. Durch den Treibhauseffekt, der infolge des hohen Ausstoßes von Kohlendioxid sein natürliches Maß überschritten hat, erwärmen sich Landmassen und Meere. Aus dem Wasser steigt daher auch mehr Dampf auf, der zusätzlich zur Erwärmung beiträgt und den Klimawandel verstärkt. In der Folge verlieren Gletscher an Masse, wandern Tierpopulationen in wohligere Habitate ab, verschieben sich die Jahreszeiten, die Meere absorbieren Kohlendioxid und versauern. Was die bisher gemessenen Werte und prognostizierten Modelle über die Entwicklung des Klimawandels verraten, lesen Sie in unserem Brennpunkt. weiter


Foto: iStock/leonello

Am Beginn des Erdzeitalters Trias vor rund 250 Millionen Jahren entstanden die Dinosaurier. Fast 190 Millionen Jahre lang beherrschten die Giganten die Erde. Bis am Ende der Kreidezeit fast alle Arten ausstarben – vermutlich durch einen Meteoriteneinschlag im Golf von Mexiko. Paläontologen entdecken Jahr für Jahr neue Dino-Arten und können mehr und mehr ihr einstiges Aussehen rekonstruieren. Aktuelle Forschungsmeldungen dazu finden Sie in unserem Brennpunkt "Dinosaurier". weiter

 


Foto: Cassini Imaging Team, SSI, JPL, ESA, NASA

Seit Beginn des 21. Jahrhunderts haben Astronomen viele Entdeckungen in unserem Sonnensystem gemacht. So konnten sie mit leistungsstarken Teleskopen zahlreiche, bislang unbekannte Monde bei Planeten aufspüren. Inzwischen kennen Forscher über 260 Monde, von denen die meisten um Jupiter und Saturn schwirren – jeweils 53 plus einige mehr, die noch nicht sicher identifiziert sind. Auf und unter der Oberfläche von vielen dieser Monde herrschen andere Bedingungen als auf unserem Erdmond. Manche brodeln geradezu, andere sind eisige Trabanten – oder beides. Mehr zu den Monden unseres Sonnensystems lesen in diesem Brennpunkt. weiter

 


Foto: SXS

Seit Wissenschaftler im September 2015 Gravitationswellen direkt gemessen haben, sind Schwarze Löcher keine Theorie mehr. Indirekt konnten die Schwerkraftfallen aber zuvor schon berechnet und nachgewiesen werden. Was Forscher über Schwarze Löcher wissen und worauf sie neugierig sind, lesen Sie in unserem Brennpunkt "Gravitationswellen und Schwarze Löcher". weiter

 


Foto: Lukas Gruenke

Parkinson ist mehr als nur Zittern: Die Betroffenen erleben Phasen plötzlicher Starre und dann wieder unwillkürliche überschießende Bewegungen. Ihre Stimme wird schwächer, die Patienten fühlen sich lustlos, müde, schwindlig und ihr Rücken schmerzt. Parkinson ist eine komplexe Krankheit. Was es heißt, damit zu leben, weiß Christian Jung. Der Wissenschaftsjournalist hat vor einigen Jahren erfahren, dass er daran erkrankt ist. Er beschreibt, wie das Leben mit Parkinson ist. weiter

 


Foto: NASA

Bis Forschungssonden oder bemannte Raummissionen einen Exoplaneten oder gar erdähnlichen Planeten im All ansteuern können, werden wohl noch Jahrhunderte verstreichen – wenn überhaupt. In der Zwischenzeit durchsuchen Weltraumteleskope wie Kepler die Milchstraße nach Gasriesen, Eisgiganten und Supererden, auf denen Leben gedeihen könnte. weiter

 


Foto: Petrovich09/iStock

In keinem anderen Forschungsgebiet stehen Hoffnung und Enttäuschung näher beieinander als bei Erdbeben. Jeder Versuch, Erdbeben vorherzusagen ist bislang gescheitert. Um wenigstens die ersten Sekunden zu nutzen, wenn die Erde zu zittern beginnt, wird inzwischen viel in Frühwarnsysteme investiert. Sie sollen dafür sorgen, dass Menschen rechtzeitig aus einsturzgefährdeten Häusern entkommen. Und die Bauingenieure haben große Fortschritte beim erdbebensicheren Bauen gemacht. Allerdings: Korruption lässt das Geld dafür oft in dunklen Kanälen verschwinden. weiter

 


Foto: rrodrickbeiler/iStock

Am 27. November 1895 unterzeichnete Alfred Nobel sein Testament, in dem er festlegte, dass mit einem Teil seines Vermögens ein Preis für Wissenschaftler, Literaten und Friedensstifter gegründet werden soll. 1896 verstarb der schwedische Chemiker und Erfinder, 1901 wurden erstmals Nobelpreise verliehen – für diejenigen, "die während des vorangegangenen Jahres der Menschheit das größte Wohl gewährt haben", wie es Nobel in seinem Testament gewünscht hatte. Wer zuletzt die höchste wissenschaftliche Auszeichnung in Physik, Chemie und Medizin erhalten hat, lesen Sie in unserem Brennpunkt. weiter

 


Foto: jacoblund/iStock

Kinder bedürfen des Schutzes der Erwachsenen – gleichzeitig sind die Eltern ein Vorbild für ihre Kinder. Und das mitunter auch dann, wenn die Großen das gar nicht beabsichtigen. Schon Körperhaltung und Mimik, die etwa Abneigung gegenüber einem anderen ausdrücken, reichen aus, um bei einem Kind soziale Vorbehalte zu wecken. Etwas gezielt vorzumachen, zeigt aber ebenfalls Wirkung: etwa wenn es ums Essen geht. Bei Kindern spielt nicht nur der Geschmack eine Rolle, sondern auch, was die Eltern gerne essen. Denn Kinder wissen sehr genau, welche Lebensmittel ihre Mutter auswählen und ihnen geben würde – und das beeinflusst ihre eigene Wahl. Die Arbeit von Psychologen hilft, Kinder und die Zeit der Kindheit besser zu verstehen. Über die Ergebnisse lesen Sie in diesem Brennpunkt. weiter

 


Foto: Solvin Zankl

Vögel zwitschern mit Grammatik, Mäuse trösten ihre Artgenossen, Elefanten unterhalten sich kilometerweit mit Trampeln – die Tierwelt hat verschiedene Verhaltensweisen entwickelt, die Forschern viel über deren Evolution, Sozialstruktur und Anpassung an eine bestimmte Umgebung berichten. weiter

 


Foto: Procy/Shutterstock.com

Hat Homo sapiens den Neandertaler auf dem Gewissen? Oder war der Vetter aus der Gattung Homo bereits dem Untergang geweiht, als er und der moderne Mensch vor 43.000 Jahren aufeinandertrafen? Genanalysen von Neandertaler-Überresten zeigen, dass seine Population in Europa bereits vor 50.000 Jahren dramatisch geschrumpft war. Zudem scheinen aus der Verbindung mit dem modernen Menschen nur wenige fortpflanzungsfähige Nachfahren hervorgegangen zu sein. Was Anthropologen über die stämmigen Steinzeitmänner und -frauen wissen, berichten wir "Im Brennpunkt: Das Leben der Neandertaler". weiter

 


Foto: DLR

Am 14. November 2014 war es soweit: Nach zehn Jahren im All hatte die Rosetta-Sonde "Tschuri" erreicht und die Landeeinheit Philae auf dem Kometen abgesetzt - ein großer Erfolg der Raumfahrt. Gut zwei Tage später lieferte Philae Daten, bis seine Batterien den Geist aufgaben. Wie sehr die Rosetta-Mission das Wissen über Kometen und den Ursprung des Universums erweiterte, steht im Brennpunkt "Die Rosetta-Mission". weiter

 


Foto: dlr/Ernsting

2011 hat Deutschland den Atomausstieg beschlossen. Bis 2025 sollen 40 bis 45 Prozent der Energie aus Wind-, Wasser- oder Sonnenkraft gewonnen werden, bis 2035 dann 55 bis 60 Prozent. Damit die Energiewende gelingt, müssen jedoch nicht nur immer mehr nachhaltige Formen der Energiegewinnung eingeführt werden, sondern überschüssige Strom muss sich auch speichern lassen. An welchen Speichertechnologien Wissenschaftler aktuell forschen, lesen Sie in unserem Brennpunkt "Neue Stromspeicher". weiter

 


Foto: themacx/iStock

Klar ist: Öl, Erdgas und Kohle wachsen nicht nach. Und als fossile Energieträger enden sie zudem in Form von CO2 in der Atmosphäre. Für viele Wissenschaftler sind fossile Ressourcen ein Auslaufmodell der Energiewirtschaft. Sie arbeiten daran, nicht nur erneuerbare Energien besser zu erforschen, sondern bereits freigesetzte Stoffe wie Kohlendioxid wiederzuverwerten. In unserem "Brennpunkt Zukunftsideen" lesen Sie über aktuelle Entwicklungen bei der nachhaltigen Ressourcengewinnung. weiter

 


Foto: darksite/iStock

Es steckt in Kaffee, Cola und Tee. Es kann munter machen und für schlaflose Nächte sorgen, dem Gedächtnis auf die Sprünge helfen und den Körper nicht mehr davon loskommen lassen. Koffein wird geliebt und verflucht zugleich. Was uns das stimulierende Alkaloid Gutes und Schlechtes tun kann, steht "Im Brennpunkt: Koffein". weiter

 

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Neutrinos lassen sich nur schwer nachweisen. Forscher am CERN wollen sie nun in einem "goldenen Käfig" einfangen.

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