Im Brennpunkt

 

Im Brennpunkt von Wissenschaft und Forschung

Die Schwerpunktthemen auf wissenschaft.de


Foto: NASA

Unter Planetologen gilt: Der Mond entstand vor knapp 4,5 Milliarden Jahren durch einen urzeitlichen Zusammenprall. Damals rauschte ein Planetoid von der Größe des Mars in die Ur-Erde. Die Überbleibsel des Planetoiden und irdische Teile wurden in eine Umlaufbahn der Erde geschleudert und formten im Verlauf von nur wenigen tausend Jahren unseren Mond. Doch manche Forscher zweifeln an der These. Was Astronomen sonst über den Erdtrabanten wissen, lesen Sie in unserem Brennpunkt. weiter

 


Foto: Lukas Gruenke

Parkinson ist mehr als nur Zittern: Die Betroffenen erleben Phasen plötzlicher Starre und dann wieder unwillkürliche überschießende Bewegungen. Ihre Stimme wird schwächer, die Patienten fühlen sich lustlos, müde, schwindlig und ihr Rücken schmerzt. Parkinson ist eine komplexe Krankheit. Was es heißt, damit zu leben, weiß Christian Jung. Der Wissenschaftsjournalist hat vor einigen Jahren erfahren, dass er daran erkrankt ist. Er beschreibt, wie das Leben mit Parkinson ist. weiter

 


Foto: SXS

Seit Wissenschaftler im September 2015 Gravitationswellen direkt gemessen haben, sind Schwarze Löcher keine Theorie mehr. Indirekt konnten die Schwerkraftfallen aber zuvor schon berechnet und nachgewiesen werden. Was Forscher über Schwarze Löcher wissen und worauf sie neugierig sind, lesen Sie in unserem Brennpunkt "Schwarze Löcher". weiter

 


Foto: Petrovich09/iStock

In keinem anderen Forschungsgebiet stehen Hoffnung und Enttäuschung näher beieinander als bei Erdbeben. Jeder Versuch, Erdbeben vorherzusagen ist bislang gescheitert. Um wenigstens die ersten Sekunden zu nutzen, wenn die Erde zu zittern beginnt, wird inzwischen viel in Frühwarnsysteme investiert. Sie sollen dafür sorgen, dass Menschen rechtzeitig aus einsturzgefährdeten Häusern entkommen. Und die Bauingenieure haben große Fortschritte beim erdbebensicheren Bauen gemacht. Allerdings: Korruption lässt das Geld dafür oft in dunklen Kanälen verschwinden. weiter

 


Foto: NASA

Bis Forschungssonden oder bemannte Raummissionen einen Exoplaneten oder gar erdähnlichen Planeten im All ansteuern können, werden wohl noch Jahrhunderte verstreichen – wenn überhaupt. In der Zwischenzeit durchsuchen Weltraumteleskope wie Kepler die Milchstraße nach Gasriesen, Eisgiganten und Supererden, auf denen Leben gedeihen könnte. weiter

 


Foto: jacoblund/iStock

Kinder bedürfen des Schutzes der Erwachsenen – gleichzeitig sind die Eltern ein Vorbild für ihre Kinder. Und das mitunter auch dann, wenn die Großen das gar nicht beabsichtigen. Schon Körperhaltung und Mimik, die etwa Abneigung gegenüber einem anderen ausdrücken, reichen aus, um bei einem Kind soziale Vorbehalte zu wecken. Etwas gezielt vorzumachen, zeigt aber ebenfalls Wirkung: etwa wenn es ums Essen geht. Bei Kindern spielt nicht nur der Geschmack eine Rolle, sondern auch, was die Eltern gerne essen. Denn Kinder wissen sehr genau, welche Lebensmittel ihre Mutter auswählen und ihnen geben würde – und das beeinflusst ihre eigene Wahl. Die Arbeit von Psychologen hilft, Kinder und die Zeit der Kindheit besser zu verstehen. Über die Ergebnisse lesen Sie in diesem Brennpunkt. weiter

 


Foto: iStock/leonello

Am Beginn des Erdzeitalters Trias vor rund 250 Millionen Jahren entstanden die Dinosaurier. Fast 190 Millionen Jahre lang beherrschten die Giganten die Erde. Bis am Ende der Kreidezeit fast alle Arten ausstarben – vermutlich durch einen Meteoriteneinschlag im Golf von Mexiko. Paläontologen entdecken Jahr für Jahr neue Dino-Arten und können mehr und mehr ihr einstiges Aussehen rekonstruieren. Aktuelle Forschungsmeldungen dazu finden Sie in unserem Brennpunkt "Dinosaurier". weiter

 


Foto: Solvin Zankl

Vögel zwitschern mit Grammatik, Mäuse trösten ihre Artgenossen, Elefanten unterhalten sich kilometerweit mit Trampeln – die Tierwelt hat verschiedene Verhaltensweisen entwickelt, die Forschern viel über deren Evolution, Sozialstruktur und Anpassung an eine bestimmte Umgebung berichten. weiter

 


Foto: Procy/Shutterstock.com

Hat Homo sapiens den Neandertaler auf dem Gewissen? Oder war der Vetter aus der Gattung Homo bereits dem Untergang geweiht, als er und der moderne Mensch vor 43.000 Jahren aufeinandertrafen? Genanalysen von Neandertaler-Überresten zeigen, dass seine Population in Europa bereits vor 50.000 Jahren dramatisch geschrumpft war. Zudem scheinen aus der Verbindung mit dem modernen Menschen nur wenige fortpflanzungsfähige Nachfahren hervorgegangen zu sein. Was Anthropologen über die stämmigen Steinzeitmänner und -frauen wissen, berichten wir "Im Brennpunkt: Das Leben der Neandertaler". weiter

 


Foto: DLR

Am 14. November 2014 war es soweit: Nach zehn Jahren im All hatte die Rosetta-Sonde "Tschuri" erreicht und die Landeeinheit Philae auf dem Kometen abgesetzt - ein großer Erfolg der Raumfahrt. Gut zwei Tage später lieferte Philae Daten, bis seine Batterien den Geist aufgaben. Wie sehr die Rosetta-Mission das Wissen über Kometen und den Ursprung des Universums erweiterte, steht im Brennpunkt "Die Rosetta-Mission". weiter

 


Foto: dlr/Ernsting

2011 hat Deutschland den Atomausstieg beschlossen. Bis 2025 sollen 40 bis 45 Prozent der Energie aus Wind-, Wasser- oder Sonnenkraft gewonnen werden, bis 2035 dann 55 bis 60 Prozent. Damit die Energiewende gelingt, müssen jedoch nicht nur immer mehr nachhaltige Formen der Energiegewinnung eingeführt werden, sondern überschüssige Strom muss sich auch speichern lassen. An welchen Speichertechnologien Wissenschaftler aktuell forschen, lesen Sie in unserem Brennpunkt "Neue Stromspeicher". weiter

 


Foto: themacx/iStock

Klar ist: Öl, Erdgas und Kohle wachsen nicht nach. Und als fossile Energieträger enden sie zudem in Form von CO2 in der Atmosphäre. Für viele Wissenschaftler sind fossile Ressourcen ein Auslaufmodell der Energiewirtschaft. Sie arbeiten daran, nicht nur erneuerbare Energien besser zu erforschen, sondern bereits freigesetzte Stoffe wie Kohlendioxid wiederzuverwerten. In unserem "Brennpunkt Zukunftsideen" lesen Sie über aktuelle Entwicklungen bei der nachhaltigen Ressourcengewinnung. weiter

 


Foto: darksite/iStock

Es steckt in Kaffee, Cola und Tee. Es kann munter machen und für schlaflose Nächte sorgen, dem Gedächtnis auf die Sprünge helfen und den Körper nicht mehr davon loskommen lassen. Koffein wird geliebt und verflucht zugleich. Was uns das stimulierende Alkaloid Gutes und Schlechtes tun kann, steht "Im Brennpunkt: Koffein". weiter

 

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