Im Brennpunkt: Stromspeicher


Foto: dlr/Ernsting

2011 hat Deutschland den Atomausstieg beschlossen. Bis 2025 sollen 40 bis 45 Prozent der Energie aus Wind-, Wasser- oder Sonnenkraft gewonnen werden, bis 2035 dann 55 bis 60 Prozent. Damit die Energiewende gelingt, müssen jedoch nicht nur immer mehr nachhaltige Formen der Energiegewinnung eingeführt werden, sondern überschüssige Strom muss sich auch speichern lassen. An welchen Speichertechnologien Wissenschaftler aktuell forschen, lesen Sie in unserem Brennpunkt "Neue Stromspeicher".

Volle Förderung bei halber Leistung

Volle Förderung bei halber Leistung

Seit 1. März 2016 vergibt die Kreditanstalt für Wiederaufbau Förderkredite für Solarstromspeicher unter strengeren Bedingungen. Nun zeigt eine Studie: Die Neuauflage könnte die richtigen Impulse für die Energiewende geben.

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Lithiumionen-Akkus werden sicherer

Lithiumionen-Akkus werden sicherer

US-Forscher haben eine neue Methode entwickelt, um Lithiumionen-Batterien gegen Überhitzung und Explodieren zu schützen. Dieser Sicherheits-Schalter reagiert nicht nur sehr schnell, er ist auch reversibel.

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"Der Gesetzgeber schafft keine attraktiven Bedingungen"

Heimspeicher für überschüssigen Strom, der aus der hauseigenen Solaranlage kommt, würden den Markt für Erneuerbare Energien stabilisieren. Doch statt die Technik zu fördern, bremst die Politik den Ausbau, bemängelt Energieexperte Volker Quaschning.

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Im Brennpunkt: Neue Stromspeicher

Video: Wie funktioniert eine Brennstoffzelle?

Die Brennstoffzelle ist ein Hoffnungsträger für die klimaschonende Stromerzeugung: Sie kann Energie aus regenerativen Quellen gewinnen. Ein Film der Max-Planck-Gesellschaft veranschaulicht, wie das Prinzip funktioniert.

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Strom als Wasserstoff speichern

Strom als Wasserstoff speichern

Vielleicht das Desiderat der Zukunft: überschüssigen Strom aus Wind- und Solarkraft sicher speichern zu können. Sogenannte Elektrolyseure könnten dies leisten. Sie binden elektrische Energie in chemischen Stoffen.

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Wärme aus Gas pumpen

Wärme aus Gas pumpen

Wohin mit der überschüssigen Energie, die Windräder und Photovoltaikanlagen produzieren? Eine vielversprechende Möglichkeit ist es, den Strom in Heizwärme fürs Haus umzusetzen - und neue Wärmepumpen versprechen eine effiziente Energieausbeute.

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Wackelstab statt Windrad?

Wackelstab statt Windrad?

Spanische Ingenieure tüfteln an einer neuartigen Windkraftanlage. Statt eines Rotors soll der Wind einen Masten zum Oszillieren bringen. Der Vorteil: Mit dem Wackelstab halbieren sich die Kosten. Doch bei der Energieausbeute melden Wissenschaftler Bedenken an.

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Mit Windgas zur Energiewende

Mit Windgas zur Energiewende

Für eine gelungene Energiewende muss überschüssiger Strom aus Solar- und Windkraftwerken gespeichert werden. Die Technologie dazu gibt es schon: Windgas. Am Ausbau von Anlagen hapert es allerdings noch.

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Akkus laden ohne Kabel

Akkus laden ohne Kabel

Für viele sind Elektro-Autos gerade deshalb unattraktiv, weil die Gefährte zum Laden stehen müssen. Forscher tüfteln daher an Systemen, die Auto-Akkus beim Fahren aufladen. Die ersten Unterwegs-Akkus sind bereits im Praxistest.

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Akku-Fliegengewicht mit doppelter Energie

Akku-Fliegengewicht mit doppelter Energie

Ein ultraleichter Akku mit der doppelten Leistung - das klingt wie Zukunftsmusik. Doch ein solcher Energiespeicher für Elektroautos könnte schon in einigen Jahren vom Band rollen.

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Strom aus dem Ei

Strom aus dem Ei

Um überschüssigen Strom zu speichern, tüfteln Forscher an Großprojekten zur Energieumwandlung. Vielversprechend sind Systeme, bei denen Wasser ein- und ausströmt. Nur ihre Form ist etwas kurios.

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Starthilfe für Stromspeicher

Starthilfe für Stromspeicher

Viel hilft viel: Mit zahlreichen Projekten wollen Politik und Forschung die Stromspeicher-Technologie vorantreiben. Diese Starthilfe könnte den Unterschied machen.

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Wissensbuch des Jahres 2016
Einsteins Berliner Jahre waren in jeder Hinsicht wegweisend: Er arbeitete an seiner bahnbrechenden Theorie der Gravitation, erwies sich als konsequenter Pazifist, und er fand eine neue Liebe. Thomas de Padovas Buch setzt diese Zeit eindrucksvoll in Szene.

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