Im Brennpunkt: Erdbeben

 


Foto: Petrovich09/iStock

Die Erdbeben in Mexiko im September 2017 und das starke Beben im Iran im November 2017 haben wieder einmal vor Augen geführt, wie sehr der Mensch trotz aller technischen Errungenschaften der Naturgewalt ausgeliefert ist. Durch Erdbeben sterben weit mehr Menschen als durch Stürme, Überflutungen oder Vulkanausbrüche. Weltweit versuchen Seismologen, mit ausgeklügelten Methoden das Zittern der Erde frühzeitig aufzuspüren, zum Beispiel vor der Küste Chiles. Hilfreich könnte eine Smartphone-App sein, die Menschen bedrohter Gebiete unverzüglich warnt, wenn die Erde losschlägt. Denn Sekunden können darüber entscheiden, ob es gelingt, aus einem einstürzenden Gebäude ins Freie zu entkommen. In San Francisco könnte das Tausenden das Leben retten, denn dort wird es irgendwann zum gefürchteten Großen Beben kommen – laut einer Studie sogar erschreckend bald.

Rutschgefahr!

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Das Risiko, dass Küstenstädte wie Los Angeles oder Istanbul nach einem Erdbeben von einem Tsunami heimgesucht werden, ist weitaus größer als bislang angenommen. Davor warnen US-Wissenschaftler der University...

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