Im Brennpunkt: Exoplaneten


Foto: NASA

Neben den acht Planeten des Sonnensystems gibt es mindestens 3500 andere, die um fremde Sterne kreisen. Sie werden Exoplaneten genannt. Seit rund 20 Jahren werden laufend neue entdeckt – oft in Aufnahmen des Weltraumteleskops Kepler. Ob sie Leben bergen, ist noch ungewiss.

Wie man die vergleichsweise dunklen und kleinen Himmelskörper nachweist, haben wir in diesem Beitrag erklärt. Besonders interessant sind erdähnliche Exoplaneten in der habitablen Zone: Sie sind gerade so weit von ihrem Stern entfernt, dass Wasser auf ihrer Oberfläche flüssig sein könnte – eine wichtige Voraussetzung für Leben. Über die erste Zwillingserde haben wir 2014 berichtet. Seitdem sind einige weitere Kandidaten entdeckt worden – zuletzt ein Exoplanet, der um den Stern Proxima Centauri kreist, dem nächsten Nachbarn der Sonne.

Eine zweite Erde vor unserer Haustür

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Astronomen haben einen potenziellen Erdzwilling um den Stern Proxima Centauri entdeckt – dem nur vier Lichtjahre entfernten nächsten Nachbarn der Sonne.

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Im Schein von drei Sonnen

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Planetare Säuglinge

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1284 mögliche Erden entdeckt

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Höllische Supererde mit zwei Seiten

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Die bislang detaillierteste Charakterisierung eines Gesteinsplaneten um einen fremden Stern offenbart einen Himmelskörper mit zwei Hälften: Heiß und noch heißer.

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Exoplaneten im Visier
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