Im Brennpunkt: Monde Sonnensystem

 


Foto: Cassini Imaging Team, SSI, JPL, ESA, NASA

Seit Beginn des 21. Jahrhunderts haben Astronomen viele Entdeckungen in unserem Sonnensystem gemacht. So konnten sie mit leistungsstarken Teleskopen zahlreiche, bislang unbekannte Monde bei Planeten aufspüren. Inzwischen kennen Forscher über 260 Monde, von denen die meisten um Jupiter und Saturn schwirren – jeweils 53 plus einige mehr, die noch nicht sicher identifiziert sind. Auf und unter der Oberfläche von vielen dieser Monde herrschen andere Bedingungen als auf unserem Erdmond. Manche brodeln geradezu, andere sind eisige Trabanten – oder beides: Der Saturnmond Enceladus ist außen kalt und besitzt tief in seinem Inneren einen Ozean aus fast kochend heißem Wasser.

Titans Seenlandschaft ist ein

Titans Seenlandschaft ist ein "sanftes" Ziel

Wie windig ist es auf dem Saturnmond Titan? Die nun gemessene Wellenhöhe auf seinen bizarren Methan-Seen verspricht ruhiges Wetter und damit gute Bedingungen für zukünftige Landungs-Missionen.

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Lavawellen auf dem Höllenmond Io

Lavawellen auf dem Höllenmond Io

Durch den Lava-See des gigantischen Vulkans Loki Patera auf dem Jupitermond Io laufen periodisch zwei Wellen, legt ein scharfer Blick auf den feurigsten Himmelskörper unseres Sonnensystems nahe.

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"Konzentrierter" Blick auf ein Monster

Vereinigt zum Riesenteleskop "Event Horizon", nimmt ein weltweiter Verbund von Radioantennen bis zum 14. April das Schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxis unter die Lupe.

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Enceladus: Warmes Herz nahe der Oberfläche

Enceladus: Warmes Herz nahe der Oberfläche

Das vermutete Wasserreservoir des Saturnmondes Enceladus scheint erstaunlich nah unter seiner eisigen Oberfläche zu sitzen. Eine spannende Erkenntnis für die Suche nach außerirdischen Lebensformen.

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Wasserfontänen auf dem Jupitermond Europa

Wasserfontänen auf dem Jupitermond Europa

Der Jupitermond Europa besitzt nicht nur einen subglazialen Ozean, von seiner Oberfläche steigen auch Wasserdampf-Fontänen ins All auf, wie neue Aufnahmen des Weltraumteleskops Hubble zeigen.

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Wie Charon seine rote Kappe bekam

Wie Charon seine rote Kappe bekam

Der Plutomond Charon ist am Nordpol auffallend rötlich gefärbt. Wie diese rote Kappe entstand, haben Forscher nun herausgefunden. Zutaten für das Rezept sind die Atmosphäre des Pluto, 100 Jahre Winter und solare Strahlung.

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Wie der Mars zu seinen Monden kam

Wie der Mars zu seinen Monden kam

Einst verpasste ein gewaltiger Einschlag dem Mars gleich mehrere Monde, legen Studienergebnisse nahe. Durch Gravitations-Effekte blieben ihm am Ende allerdings nur Phobos und Deimos.

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Marsmond Phobos wird wohl als Ring enden

Marsmond Phobos wird wohl als Ring enden

Er befindet sich definitiv auf Selbstmordkurs – doch anstatt auf den Mars zu krachen, wird sich Phobos wohl eher in einen Planetenring verwandeln, so die Prognose.

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Vulkan-Rätsel um Höllen-Mond erklärt

Vulkan-Rätsel um Höllen-Mond erklärt

Magmaströme im Zuge der Gezeiten erklären die seltsame Verteilung der Vulkane auf dem feurigen Jupitermond Io.

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Plutos chaotische Begleiter

Plutos chaotische Begleiter

Nur wenige Wochen bevor der Pluto erstmals Besuch von einer Raumsonde erhält, haben Astronomen mehr über seine Monde herausgefunden.

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Der italienische Ökologe und Insektenforscher Gianumberto Accinelli erklärt Dominoeffekte in der Natur kindgerecht und mit einer Prise Humor. Sein Sachbuch ist Wissensbuch des Jahres 2017 in der Kategorie Perspektive.

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