Im Brennpunkt: Neandertaler

 


Foto: Procy/Shutterstock.com

Hat Homo sapiens den Neandertaler auf dem Gewissen? Oder war der Vetter aus der Gattung Homo bereits dem Untergang geweiht, als er und der moderne Mensch vor 43.000 Jahren aufeinandertrafen? Genanalysen von Neandertaler-Überresten zeigen, dass seine Population in Europa bereits vor 50.000 Jahren dramatisch geschrumpft war. Zudem scheinen aus der Verbindung mit dem modernen Menschen nur wenige fortpflanzungsfähige Nachfahren hervorgegangen zu sein. Was Anthropologen über die stämmigen Steinzeitmänner und -frauen wissen, berichten wir "Im Brennpunkt: Das Leben der Neandertaler".

Vor 39.000 Jahren war Schluss
Vor 39.000 Jahren war Schluss

Vor 39.000 Jahren war Schluss

Der Neandertaler starb vor 39.000 Jahren endgültig aus, legt eine neue Datierung nahe. Zuvor aber lebte er immerhin 2.600 bis 5.4000 Jahre Seite an Seite mit unseren Vorfahren.

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Neandertaler-Kot verrät ihren Speiseplan

Neandertaler-Kot verrät ihren Speiseplan

50.000 Jahre alte fossile Kotreste geben einen ersten direkten Einblick in den Speiseplan unserer eiszeitlichen Vettern. Demnach war tatsächlich Fleisch ihr Gemüse.

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Skull 15. Image © Javier Trueba / Madrid Scientific Films

Neandertalisierung...

Wie haben sich die Neandertaler entwickelt? Neues Licht auf diese Frage werfen Untersuchungsergebnisse von Funden aus der sogenannten „Knochengrube" - der Sima de los Huesos.

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Schmausten Neandertaler Lachs?

Schmausten Neandertaler Lachs?

Vermutlich war der Speiseplan der Neandertaler reichhaltiger als bisher gedacht: 45.000 Jahre alte Fischgräten in einer Höhle im Kaukasus stammen nicht von Höhlenbären und Höhlenlöwen, zeigen Untersuchungen deutscher Forscher. Vermutlich aßen hier Neandertaler Lachse.

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