Im Brennpunkt: Parkinson

 


Foto: Lukas Gruenke

Parkinson ist mehr als nur Zittern: Die Betroffenen erleben Phasen plötzlicher Starre und dann wieder unwillkürliche überschießende Bewegungen. Ihre Stimme wird schwächer, die Patienten fühlen sich lustlos, müde, schwindlig und ihr Rücken schmerzt. Parkinson ist eine komplexe Krankheit. Wenn ein Arzt die Diagnose stellt, ist sie oft schon einige Jahre im Gange. Wodurch sie ausgelöst wird, ist auch 200 Jahre nach der ersten medizinischen Beschreibung durch den britischen Arzt James Parkinson ungeklärt. Aber es gibt viele Erfolg versprechende Ansätze, die Therapie zu verbessern. So wird zum Beispiel nach Indizien gesucht, die eine frühere Diagnose ermöglichen. Und natürlich wird an neuen Medikamenten geforscht, denn wirklich heilen lässt sich Parkinson bisher nicht. Zum aktuellen bdw-Themenheft "Leben mit Parkinson" präsentieren wir hier interessante Ergänzungen. Und der Autor des Themenhefts, Christian Jung, stellt sich in einem Erfahrungsbericht vor.

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Schutz vor Protein-Klumpen im Gehirn

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Bei Labormäusen mit Parkinson-Symptomen hilft der neue Wirkstoff Anle138b wunderbar: Er verhindert Verklumpungen, die Nervenzellen töten. Taugt er als Medikament für Menschen?

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Ein Bluttest auf Parkinson

Ein Bluttest auf Parkinson

Wenn Nervenzellen zugrunde gehen, gelangen bestimmte Substanzen ins Blut. An ihnen wollen Forscher neurodegenerative Erkrankungen wie Parkinson und Alzheimer früher erkennen als bisher.

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Das Leben neu lernen
Das Leben neu lernen

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Wer eine Diagnose wie "Parkinson" bekommt, erschrickt zutiefst. Doch das ist kein Todesurteil, sondern kann helfen, neu leben zu lernen. Das aufrüttelnde Buch eines Betroffenen.

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"Ich baue auf die Forschung"

Parkinson mit Mitte 40. Christian Jung ist zunächst entsetzt über die Diagnose. Begegnungen mit Ärzten und Forschern machen ihm ein wenig Mut.

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Die Parkinson-Profiler

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Ein Neurologe in Ulm und ein Chemiker in Konstanz suchen nach Proteinen, die Demenz bei Parkinson voraussagen können. Aber möglicherweise haben beide jetzt etwas viel Wichtigeres gefunden.

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Wissenschaftsbild der Woche

Tierischer Blick für Farben

Fangschreckenkrebse sehen mehr Farben als der Mensch. Sie sind nicht die einzigen Tiere, die mit Farben bestechen.

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