Im Brennpunkt: Verhaltensforschung

 


Foto: Solvin Zankl

Vögel zwitschern mit Grammatik, Mäuse trösten ihre Artgenossen, Elefanten unterhalten sich kilometerweit mit Trampeln – die Tierwelt hat verschiedene Verhaltensweisen entwickelt, die Forschern viel über deren Evolution, Sozialstruktur und Anpassung an eine bestimmte Umgebung berichten.

Fröhliche Hummeln sind optimistisch

Fröhliche Hummeln sind optimistisch

Sogar Hummeln haben so etwas wie emotionale Zustände, legen die Ergebnisse einer experimentellen Studie nahe. Sind die Insekten fröhlich gestimmt, verhalten sie sich offenbar optimistisch – ähnlich wie der Mensch.

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Pferde zeigen uns, was sie wollen

Pferde zeigen uns, was sie wollen

Pferde lernen verblüffend schnell, über abstrakte Symbole mit uns zu kommunizieren, wie ein Experiment zeigt. Durch Stups auf ein entsprechendes Symbol zeigten die klugen Vierbeiner an, ob sie eine Decke wollten oder nicht.

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Nächtlicher

Nächtlicher "Fisch-Gesang" erforscht

"Hmmm..." dröhnt es durchs Wasser: Männliche Bootsmannfische bezaubern nachts ihre "Damen" mit einem ausdauernden Summen. Wann es Zeit zum Anstimmen ist, vermittelt ihnen dabei offenbar ein berühmtes Hormon.

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Schwarze Witwen ausgetrickst

Schwarze Witwen ausgetrickst

Einige Spinnenmännchen haben einen raffinierten, aber rabiaten Trick entwickelt, um dem Tod bei der Paarung zu entgehen: Sie suchen sich gezielt unreife Weibchen und begatten diese.

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Neu im Club der tierischen Werkzeug-Nutzer
Neu im Club der tierischen Werkzeug-Nutzer

Neu im Club der tierischen Werkzeug-Nutzer

Raffiniert im Umgang mit Stöckchen: Auch die beinahe ausgestorbene Hawaiikrähe benutzt Werkzeuge, haben Biologen festgestellt. Damit haben nun zwei Vertreter der Rabenvögel dieses Talent unter Beweis gestellt.

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Raffiniertes Ameisen-Navi
Raffiniertes Ameisen-Navi

Raffiniertes Ameisen-Navi

Kuriose Experimente haben aufgedeckt: Wüstenameisen zählen zur Distanzmessung nicht nur Schritte, sie können auch den sogenannten optischen Fluss als Navigationshilfe nutzen.

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Wölfe sind risikofreudiger

Wölfe sind risikofreudiger

Wölfe bevorzugen das Risiko: Sie wählen lieber eine nur 50-prozentige Chance auf leckeres Futter als sich mit der sicheren, aber faden Alternative abzufinden. Hunde gehen dagegen lieber auf Nummer sicher, wie ein Experiment belegt.

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Erstaunlich kooperative Schimpansen

Erstaunlich kooperative Schimpansen

Ich, ich, ich – oder aber: Gemeinsam sind wir stark! Kooperative Verhaltensweisen setzen sich auch bei Schimpansen in einer erstaunlich menschlichen Weise durch, zeigen Experimente.

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Entlein unterscheiden
Entlein unterscheiden "gleich" und "ungleich"

Entlein unterscheiden "gleich" und "ungleich"

Frisch geschlüpfte Entenküken erfassen das Grundprinzip von "gleich" und "ungleich", zeigen Experimente. Diese Fähigkeit war bisher nur von Affen, Krähen und Papageien bekannt.

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Affen-Archäologie: Knack-Kultur auf der Spur
Affen-Archäologie: Knack-Kultur auf der Spur

Affen-Archäologie: Knack-Kultur auf der Spur

Geschickt donnern sie Steine auf Nüsse: Kapuzineraffen haben eine Tradition der Nussknackerei entwickelt. Wie lange es den tierischen Werkzeuggebrauch in Südamerika schon gibt, belegen nun Funde.

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Wissenschaftsbild der Woche

Gentechnik gegen Malaria
Hier leuchten gentechnisch veränderte Mückenlarven unter dem Mikroskop. Die Larven können helfen, die Verbreitung der Malaria einzudämmen.

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Der Buchtipp

Eine kurzweilige Führung durch den Bienenstock mit einer erhellenden Dosis Wissenschaft – das bietet das Buch "Die Honigfabrik" von Jürgen Tautz.

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