Über die wissenschaftliche Suche nach "E.T."

Wahrscheinlich gibt es zahlreiche fremde Zivilisationen im All. (Illustration: bestdesigns/iStock)

Science mit einem Gefühl von Science-Fiction: So effizient wie nie zuvor gehen Astronomen momentan der Frage nach: Sind wir allein im Universum? Sie fahnden systematisch nach belebten Planeten und fremden Zivilisationen. Dieses Forschungsfeld bildet das Titelthema der Juli-Ausgabe der Zeitschrift bild der wissenschaft (bdw). Mit dabei: Die Ergebnisse einer repräsentativen Emnid-Umfrage im Auftrag von bdw zum Meinungsspektrum der Deutschen bezüglich der Existenz außerirdischer Intelligenzen.

Unendliche Weiten, unvorstellbar große Mengen von Sternen und Planeten – es erscheint unwahrscheinlich, dass sich nur auf der Erde Lebensformen und schließlich auch intelligente Wesen entwickelt haben. Sogar von "kosmischer Zwangsläufigkeit" ist die Rede. Mit diesem Aspekt der Wahrscheinlichkeit von außerirdischen Intelligenzen beschäftigt sich der bdw-Astronomieexperte Rüdiger Vaas zu Beginn des Hauptartikels des Titelthemas.

Auf der Suche nach Signaturen der Intelligenz

Anschließend geht es um die unterschiedlichen Strategien, die Astronomen momentan nutzen, um den potenziellen Aliens auf die Spur zu kommen. Wie Vaas berichtet, sind dabei neben dem "Lauschen" nach markanten Radiosignalen oder der Suche nach verräterischen Lichteffekten auch ausgesprochen skurril wirkende Verfahren am Start. Es gilt Signaturen intelligenter Aktivitäten aufzuspüren: Beispielsweise könnten sich die Wesen durch spektakuläre Energiegewinnungsmethoden verraten, durch ihre Umweltverschmutzung oder sogar durch ihr katastrophales Scheitern, wie Vaas detailliert berichtet. Dabei wird zudem klar: Beim fragenden Blick ins All sieht die Menschheit auch stets ihr Spiegelbild.

Die Deutschen und die Außerirdischen

Beim zweiten Teil der Titelgeschichte handelt es sich um ein Interview, in dessen Zentrum die Frage steht: Was würde passieren, wenn es tatsächlich einmal zu einem Kontakt mit Außerirdischen kommen würde? Michael Schetsche vom Institut für Soziologie der Universität Freiburg meint: "Die sozialen Folgen wären verheerend". Der Autor von Büchern und Fachartikeln zum Thema Menschen und Außerirdische verdeutlicht, welch einen Donnerschlag ein solcher Kontakt bedeuten könnte.

Abgerundet wird die Titelgeschichte von der Präsentation der Ergebnisse einer  Emnid-Umfrage im Auftrag von bdw: Sie sollte klären, wie die die Deutschen über die Existenz außerirdischer Intelligenzen denken und wie sich diese Sichtweise im Laufe der Zeit verändert hat. Ein Kernergebnis ist: Dass es in diesem Jahrhundert zu einem Erstkontakt kommt, denkt nur ein Siebtel der deutschen Bevölkerung. In einem abschließenden Kommentar setzt Rüdiger Vaas diese Ergebnisse in den Kontext.

Alle Artikel des Titelthemas "Außerirdische Intelligenz – Großfahndung der Astronomen" finden Sie in der Juli-Ausgabe von bild der wissenschaft, die ab dem 20. Juni im Handel erhältlich ist.

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