Braune Zwerge

  • Der Name der zwitterhaften Himmelskörper mit Eigenschaften zwischen Sternen und Planeten täuscht, denn sie sind eher rot oder hellpurpur gefärbt.
     
  • Der erste Braune Zwerg wurde 1994 entdeckt, mittlerweile wurden knapp 1000 aufgespürt.
     
  • Braune Zwerge sind viel leichter als Sterne, die schwersten unter ihnen haben rund 7,5 Prozent der Sonnenmasse. Verglichen mit Gasplaneten sind Braune Zwerge allerdings Schwergewichte: Ihre Masse kann bis zum knapp 80-Fachen der Masse des Planeten Jupiter reichen.
     
  • Ihre Ausmaße unterscheiden sich kaum von den Riesenplaneten. Zwei Exemplare, die mit dem französischen CoRoT-Satelliten entdeckt wurden, sind nur 1,01 beziehungsweise 1,12 Mal so groß wie Jupiter.
     
  • Zeitweise können Braune Zwerge Energie erzeugen, ähnlich wie bei einem irdischen Kernfusions-Experiment: durch die Verschmelzung schwerer Wasserstoff-Isotope. Diese Fusion in ihrem Zentralbereich ist jedoch nicht von Dauer – der Brennstoff geht bald aus.
     
  • Die Temperatur auf der Oberfläche Brauner Zwerge liegt zwischen knapp 300 und etwa 2000 Grad Celsius. Das ist viel kühler als die Sonnenoberfläche (5500 Grad Celsius).
     
  • Wetterphänomene in den äußeren Gasschichten Brauner Zwerge: Neben Wasserdampf, Methan, Kohlenmonoxid und Ammoniak gibt es dort wahrscheinlich Wolken aus unterschiedlichen Mineralien.
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