Big Five der Persönlichkeit

Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, emotionale Stabilität und Offenheit für Neues – jede dieser Eigenschaften wird bei einem Persönlichkeitstest auf einer fünfstufigen Skala erfasst. Bei der emotionalen Stabilität bedeutet ein niedriger Wert, dass die Person ruhig, entspannt und sicher ist. Ein hoher Wert dagegen verrät Ängste, Nervosität und Unsicherheit. Diese individuellen Unterschiede spiegeln sich in Aktivierungsmustern des Gehirns wieder und werden durch das soziale Umfeld geprägt. Zum Teil wird die Persönlichkeit von Genen, zum Teil von Umweltfaktoren bestimmt.

Der Ursprung des Konzepts der Big Five liegt in den 1930er-Jahren, als amerikanische Psychologen aus rund 18 000 in Lexika aufgestöberten Adjektiven fünf übergeordnete herausfilterten. Benutzt wird das Modell in der klinischen Diagnostik, für Einstellungstests, bei der Karriereberatung und für die Partnervermittlung.

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Henning Beck hat eine lange Liste von Fehlern und Schwächen unseres Gehirns zusammengetragen. Dennoch verteidigt der Neurowissenschaftler unser Denkorgan: Gerade wegen seiner Fehler sei es flexibel und kreativ und jedem Computer überlegen.

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