Neuroinformatik

Wie lassen sich psychologische Prozesse, etwa Konsumentscheidungen, mithilfe von Computermodellen simulieren? Das ist eine zentrale Frage der Neuroinformatik, die zum Ziel hat, neuronale Prozesse auf technische Systeme zu übertragen. Dabei springen auch für Werbung und Verkauf Erkenntnisse heraus. So fließen Aspekte der menschlichen Wahrnehmung in Computerprogramme ein, und Algorithmen werden so programmiert, dass sie das Verhalten von Konsumenten analysieren und voraussagen. Spezielle Software kann riesige Datenmengen aus dem Internet in kürzester Zeit auf relevante Informationen filtern. So kann man bereits präzise den kommerziellen Erfolg von Kinofilmen prognostizieren, das Surfverhalten von Millionen Nutzern beobachten und daraus marketingrelevante Schlüsse ziehen.

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Henning Beck hat eine lange Liste von Fehlern und Schwächen unseres Gehirns zusammengetragen. Dennoch verteidigt der Neurowissenschaftler unser Denkorgan: Gerade wegen seiner Fehler sei es flexibel und kreativ und jedem Computer überlegen.

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