Kometen

  • Trotz der imposanten Erscheinung, die manche Kometen am Nachthimmel abgeben: Sie sind vergleichsweise winzige Körper. Der sogenannte Kometenkern ist der eigentliche Himmelskörper, sein Durchmesser misst in der Regel nur einige Kilometer.
     
  • Kometen bewegen sich oft auf Umlaufbahnen, auf denen ihr Abstand zur Sonne stark variiert. Das sind gestreckte Ellipsen oder – bei einmaligen Vorbeiflügen –Hyperbeln. Die meiste Zeit sind sie inaktiv, da sie in kalten Zonen des Sonnensystems unterwegs sind, weit entfernt von der Sonne.
     
  • Ab einer Sonnendistanz von etwa dem Fünffachen des Abstands der Erde von der Sonne erhitzt sich der Kometenkern. Gas verdampft und reißt Staubpartikel mit ins All – die Kometenkoma entsteht.
     
  • Etwa auf Höhe der Marsbahn verformt die Sonne die Koma. Der Sonnenwind, ein ständiger Strom aus geladenen Teilchen, und der Strahlungsdruck des Sonnenlichts blasen die Partikel davon. Ein langgezogener Schweif ist die Folge, er zeigt stets von der Sonne weg.
     
  • Der Schweif sorgt dafür, dass der Komet heller wird. Genau genommen besteht er aus zwei Schweifen: dem langgestreckten Plasmaschweif aus geladenen Molekülen und dem Staubschweif aus elektrisch neutralen Staubpartikeln, der stark gekrümmt ist.
Reload-Capcha neu laden Text der identifiziert werden soll

Bitte geben Sie zusätzlich noch den Sicherheitscode ein!

Rubriken

 


Harte Nuss
Rätsel: Berühmte Entdecker gesucht

 

Der Buchtipp

Henning Beck hat eine lange Liste von Fehlern und Schwächen unseres Gehirns zusammengetragen. Dennoch verteidigt der Neurowissenschaftler unser Denkorgan: Gerade wegen seiner Fehler sei es flexibel und kreativ und jedem Computer überlegen.

Zu allen Buchtipps


Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Konradin Mediengruppe