bild der wissenschaft Themenheft 2017

TITEL Leben mit Parkinson

Die Krankheit, die der Arzt James Parkinson vor 200 Jahren zum ersten Mal in seiner "Abhandlung über die Schüttellähmung" wissenschaftlich beschrieb, stellt das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen auf den Kopf. Wenn die Diagnose gestellt wird, ist das Leiden oft seit einigen Jahren im Gange und es sind schon viele Nervenzellen abgestorben. Parkinson ist ein komplexes Thema. Es ist nicht einmal ganz klar, wie das Leiden entsteht. Entsprechend schwierig ist die Behandlung.

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Therapie bei Parkinson
 

Hinfallen, aufstehen, weitermachen

Christian Jung, Autor der Ausgabe, erzählt die Geschichteseiner Parkinson- Erkrankung. Im ersten Teil: wie sich aus Symptomen allmählich eine Krankheit formte.

 

Hoffnung auf neue Medikamente

Seit Jahren gibt es zahlreiche Medikamente, doch zuletzt schien die Entwicklung weiterer Wirkstoffe zu stocken. Nun lassen neue Ansätze die Fachwelt aufhorchen.

Kleben, spritzen und pumpen

Wirkstoffe wie L-Dopa müssen nicht geschluckt werden. Es gibt andere Formen der Einnahme. 

Impfen gegen Parkinson?

Gegen die Verklumpungen von Eiweißen, die sich bei der Erkrankung entlang der Nerven ausbreiten, könnte das Immunsystem vorgehen: Eine Impfung soll dem Körper helfen, die Klumpen aufzulösen.

Mit dem Schrittmacher auf Schritt und Tritt

Die Aktivität der Nervenzellen lässt sich elektrisch beeinflussen – und Symptome wie das Zittern lassen nach.

Neue Zielregionen im Gehirn

Forscher finden immer mehr Areale für die Tiefe Hirnstimulation. Sind bald auch Gangstörungen behandelbar?
   

 


Forschung zu Parkinson
 

Aufbruch in gedämpften Tönen

Im zweiten Teil seiner Geschichte beschreibt Christian Jung, wie sein Umfeld auf die Erkrankung reagierte.

Die Achse Magen-Darm-Hirn

Forscher entschlüsseln Schritt für Schritt die Entstehung der Krankheit – von falsch gefalteten Eiweißen bis zum Absterben der Nervenzellen.

Der Traum vom präzisen Test

Es vergehen meist Jahre, bis Parkinson diagnostiziert wird. Forscher suchen nach frühen Hinweisen auf die Krankheit.
Spuren im Erbgut

Forscher finden mehr und mehr Genmutationen, die für das Leiden mit verantwortlich sind.
Große Chancen mit Big Data

Das Zusammenlegen von Datenbeständen weltweit macht Risikogene sichtbar. Verknüpfte Analysen geben neue Antworten.
Vitamin K2 gibt Hoffnung

Das Vitamin K übernimmt wichtige Aufgaben im Körper, nicht zuletzt in den "Kraftwerken" der Zellen.
Mit Stammzellen zu neuen Therapien?

Aus Hautzellen von Patienten lassen sich im Reagenzglas Nervenzellen züchten, deren Erbgut korrigiert wurde.
   

 


Alltag mit Parkinson
 

Ein Leben in dunkelbunt

Wie viel Kraft das Leben mit Parkinson kostet, beschreibt Christian Jung im dritten Teil seiner Geschichte.

Mehr Muskeln fürs Hirn

Von Yoga bis Boxen – mit Sport steigern Parkinson-Patienten ihre Lebensqualität.
Balance durch Bewegung

Die Hilde-Ulrichs-Stiftung fördert neue Trainingsmodelle und und künstlerische Therapien.
Geschulter Blick auf den Patienten

Das neue Berufsbild "Parkinson-Nurse": Spezialpflege auf internationalem Niveau.
Die Reserven des Körpers werden geweckt

Zwei Kliniken der Extraklasse zeigen, wie Übungen bei Parkinson helfen. Sie stärken Haltung, Kraft und Stimme.
Mit Tablet und Tablette

Damit Patienten nach dem Klinikaufenthalt gut betreutwerden, entwickeln Forscher Kommunikationssystemeund Sensoren, um sie aus der Ferne zu unterstützen.
Wegweiser in die Zukunft

Die Robert Bosch Stiftung fördert neue Wege in derBehandlung von Menschen mit der Diagnose Demenz.
   
   

  
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Der italienische Ökologe und Insektenforscher Gianumberto Accinelli erklärt Dominoeffekte in der Natur kindgerecht und mit einer Prise Humor. Sein Sachbuch ist Wissensbuch des Jahres 2017 in der Kategorie Perspektive.

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