Video der Woche: Tanz der Chromatophoren

Versuchsaufbau. Credit: Backyard Brains
Versuchsaufbau. Credit: Backyard Brains
US-Biologen haben ein höchst kurioses Technik-Bio-Interface geschaffen: Sie verbanden einen iPod über Kopfhörerkabel und Elektroden mit der Haut eines toten Tintenfisches. Die feinen elektrischen Reize, die normalerweise in den Lautsprechern der Ohrstecker Musik erzeugen, regten die winzigen Farbflecken in der Haut des Tintenfisches an. So öffneten und schlossen sich diese sogenannten Chromatophoren im Rhythmus der Musik. Den skurrilen Tanz beobachteten die Tüftler mit einem Mikroskop, das an eine Kamera angeschlossen war. >>Hier geht`s zum Video.
Tintenfische sind Meister der Tarnung: Die farblichen Veränderungen entstehen durch hunderttausende Chromatophoren in der Haut der Kopffüßer. Die Farbpunkte sind eigentlich kleine Muskelsäckchen, die Pigmentkörner für Schwarz, Braun, Rot, Orange und Gelb enthalten. Durch Muskelkontraktionen wird die Farbe sichtbar beziehungsweise unsichtbar. Die Steuerung erfolgt durch elektrische Reize.
Backyard Brains

© wissenschaft.de - Martin Vieweg


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Richard Dawkins ist ein leidenschaftlicher Verfechter der Wissenschaft, der sich selbst als "militanten Atheisten" bezeichnet. In seiner Autobiografie lässt er sein Leben Revue passieren - geistreich und kurzweilig, aber bisweilen auch ausschweifend und redundant.

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