Meinung

Wissen schafft Meinung

Die Experten-Kommentare auf wissenschaft.de

Sachkundig und bissig - auf wissenschaft.de kommentieren Ernst Peter Fischer, Susanne Donner und Frank Frick regelmäßig Aktuelles aus Wissenschaft, Forschung und Technik.

Ernst Peter Fischer

Wissenschaftsjournalist und -autor

ist Physiker, Biologe und habilitierter Wissenschaftshistoriker. Er hat mehr als 50 Bücher geschrieben - neben Biographien und Firmengeschichten über Themen, die von Atomphysik bis zu Hirnforschung reichen. "Die andere Bildung" hat eine Auflage von mehr als 100.000 erreicht und ist in zahlreiche Sprachen übersetzt worden. 2014 erschien sein Buch "Die Verzauberung der Welt". Darin beschreibt Fischer, wie und warum naturwissenschaftliche Erklärungen die Geheimnisse der Natur nicht aufheben, sondern erst vertiefen.

Susanne Donner

Wissenschaftsjournalistin

kommentiert neue Entwicklungen in den Bereichen Lebenswissenschaften und Medizin, Genetik, Chemie, Umwelt, Bioethik und Psychologie. Bekannt wurde sie für ihre Features, Reportagen und Hintergrundberichte in bild der wissenschaft, der WirtschaftsWoche, Die Zeit und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Susanne Donner wurde mit drei Journalistenpreisen ausgezeichnet und arbeitet als Gutachterin für den Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestags.

Frank Frick

Wissenschaftsjournalist

beschäftigt sich als promovierter Chemiker und preisgekrönter Chemie-Publizist mit den Wirkungen - gewünschten und unerwünschten - von Stoffen in Umwelt, Technik und Medizin. Auf wissenschaft.de schreibt er auch über die möglichen Auswirkungen, die neue naturwissenschaftliche, medizinische und technische Erkenntnisse auf unseren Alltag haben werden - ein Thema, das ihn seit rund 20 Berufsjahren als Wissenschaftsjournalist immer wieder fasziniert.

Das Wendejahr 1957

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In der Mitte der 1950er-Jahre gewannen technologische Innovationen und Ergebnisse in der deutschen Gesellschaft an Bedeutung. Für den Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer eine geschichtsträchtige Wende

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Sigmund Freuds Kränkungen sind irreführend

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Nicht alle seine Patienten akzeptierten Sigmund Freuds Thesen. 1917 formulierte der Psychoanalytiker deshalb die "Kränkungen der Menschheit" – denn der Mensch sei zu narzisstisch, um große Entdeckungen zu verstehen. Irreführend, findet Ernst Peter Fischer.

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Luther, Jesuiten und das unendlich Kleine

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2017 jährt sich die Reformation das 500. Mal. Einst lösten Martin Luthers Thesen einen Religionsstreit aus, den die Katholiken sogar mithilfe der Mathematik für sich entscheiden wollten.

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Stress – Schreckgespenst oder Lebenselixier?

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Vor 80 Jahren definierte der Biologe Hans Seyle "Stress" – und hielt ihn für etwas Gutes. Denn Stress stärkt das Immunsystem und erhöht die Konzentration. In Maßen tut er uns gut, findet auch Ernst Peter Fischer.

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Mücken-Mutanten: ein genetischer Pyrrhus-Sieg

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Damit Mücken keine Krankheiten mehr übertragen, setzen Forscher genetisch manipulierte Exemplare frei, die alle ihre Nachkommen zu unfruchtbaren Mutanten machen. Gute Idee, die beim Praxistest in freier Wildbahn krachend durchfallen wird. Ein Kommentar von Susanne Donner

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Mit dem Atlas auf Weltreise

Wo genau liegen die Bissago-Inseln? Und wie sieht es dort aus? Der "Satelliten Weltatlas" gibt Antwort auf beide Fragen – nicht nur für die Bissago-Inseln von Guinea-Bissau, sondern auch für viele weitere Regionen. Die Karten und Satellitenbilder des Atlas laden ein auf eine Weltreise vom heimischen Wohnzimmer aus.

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Vor 300 Jahren starb Gottfried Wilhelm Leibniz, der zahlreiche Entdeckungen in den Naturwissenschaften machte und Erklärungen für Phänomene in der Mathematik, Philosophie oder Geschichte fand.

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Wenn die Industrie Methoden erforscht, mit denen chemische Gifte im menschlichen Körper bestimmt werden können, lässt das stutzen. Bei aller Skepsis ist es aber auch ein Anlass für Lob, findet Frank Frick.

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Die Gene sind wichtig, aber es gibt viele weitere Faktoren, die unser Leben beeinflussen. Im "Life Project" wurden sie ermittelt – an 70.000 Menschen, die man über Jahrzehnte begleitete. Ein Kommentar.

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Der Nutzen psychologischer Studien

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Umfragen und Experimente von Psychologen sind oft alltagsfern. Sie wirken künstlich, und ihre Ergebnisse bestehen nicht immer den Praxistest. Trotzdem ist die Forschung nicht vergebens, sondern oft genug erhellend – ein Kommentar.

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Wer an Krebs erkrankt, kann erstaunlich viel selbst für seine Lebensqualität tun. Der Arzt Michael Schoenberg gibt hilfreiche Tipps – von der Ernährung über den Sport bis zur Psychologie.

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