3,4 Millionen alter Hominide in Äthiopien entdeckt

Überreste deuten auf ein Kind
Einen Teil eines Unterkieferknochens und ein außerordentlich gut erhaltenes Skeletteil, mit Schädel fanden Wissenschaftler in Äthiopien. Berichten zufolge handelt es sich um die Überreste eines 3,4 Millionen alten Hominiden, oder Affenmenschen, wahrscheinlich ein Kind.

"Mit seinen 3,4 Millionen Jahren haben wir hier den wohl frühesten gut erhaltenen jungen Hominiden vor uns, den wir bislang kennen", so Dr. Zeresenay Alemseged vom Institute of Human Origins an der Arizona State University. Der Fundort im Busidina-Dikika Sektor der Afar Region im Grenzgebiet zur Republik Djibuti liegt südlich von Hadar. In dieser Gegend wurden bereits zahlreiche Fossilien des "Australopithecus Afarensis" entdeckt. Auch das berühmte Lucy-Exemplar zählt dazu.

Der neue Hominide ist eine wichtige Ergänzung zu den bisherigen Funden, nicht zuletzt deswegen, weil er die Lücke zwischen Lucy mit ihren 3,2 Millionen Jahren und einer ähnlichen Hominidenart aus Laetoli in Tanzania, mit 3,7 Millionen Jahren schließen könnte. Der fossile Fund kann nach Auffassung Alemsegeds demnach bei der Erforschung der menschlichen Entwicklung weiteren Aufschluss bringen.

Birgit Stöcklhuber

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