Anthropologie

Osterinsel: Neues Licht auf ein Mysterium

Osterinsel: Neues Licht auf ein Mysterium

Hatten die Erbauer der geheimnisvollen Moai-Statuen Kontakt mit Menschen aus Südamerika? Eine genetische Studie widerspricht nun bisherigen Untersuchungsergebnissen zu dieser Frage.

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Prähistorischer Inzucht auf der Spur

Prähistorischer Inzucht auf der Spur

Vor 34.000 Jahren lebten die Menschen in Europa in kleinen verstreuten Gruppen – da kam es zu Inzucht, könnte man meinen. Doch das war nicht der Fall, geht aus einer Studie hervor. Möglicherweise gab es eine gezielte Partnervermittlung.

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Wir sind wirklich älter als gedacht

Wir sind wirklich älter als gedacht

Eine Genstudie bringt mehr Klarheit in das Wirrwarr unserer Vorgeschichte. Denn sie bestätigt, dass die ersten Vertreter des Homo sapiens schon vor gut 300.000 Jahren gelebt haben könnten – früher als lange gedacht.

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Genmutation verlieh vor 200.000 Jahren unseren Vorfahren eine Stimme

Menschen können vermutlich sprechen, weil sie ein "Sprachgen", das so genannte FOXP2, besitzen. Nachdem Forscher im vergangenen Jahr FOXP2 identifiziert hatten, entdeckten nun Wissenschaftler des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie, dass das Gen bei Menschen und Affen unterschiedlich ist. Das mag der Grund sein, warum nur Menschen sprechen können, berichten die Forscher in "Nature" (Bd. 418)

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Einblicke in die Evolution der Affen

Der frühe Stammbaum der Menschen und der Menschenaffen liegt weiterhin im Dunkeln. Eine Gruppe vermeintlicher Vorfahren, die ostafrikanischen Proconsuliden, müssen nach neuesten Forschungsergebnissen ihren Titel als erste Vertreter der Menschenaffen abgeben. Das schreiben Forscher um James Rossie von der Yale University im US-Bundesstaat Connecticut im Fachblatt "Proceedings of the National Academy of Sciences" (Bd. 99, S. 8454 - 8456).

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Die ersten Werkzeuge waren Nussknacker

Die ersten Werkzeuge, die unsere Vorfahren möglicherweise schon vor fünf Millionen Jahren benutzten, waren Nussknacker. Darauf deuten Untersuchungen eines deutsch-amerikanischen Forscherteams an Schimpansen von der Elfenbeinküste hin, meldet das Fachmagazin "Science" (Bd. 296, S. 1452).

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Weniger Sexualhormone bei Vätern

Die Natur möchte offenbar treu sorgende Väter: Bei verheirateten Männern mit Kindern sinkt dramatisch die Menge des Sexualhormons Testosteron im Blut, fand ein amerikanischer Forscher. Er vermutet, dass die Väter dadurch weniger Ausschau nach möglichen Partnerinnen für Seitensprünge halten, berichtet das Wissenschaftsblatt "New Scientist" (25. Mai, S. 12).

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