Anthropologie

Die Menschwerdung im Blick

Die Menschwerdung im Blick

Wie ist das Wesen entstanden, das fragend auf sich selbst blickt? bild der wissenschaft rückt in der neuen Ausgabe spannende Forschungsergebnisse zur menschlichen Evolution in den Fokus.

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Osterinsel: Neues Licht auf ein Mysterium

Osterinsel: Neues Licht auf ein Mysterium

Hatten die Erbauer der geheimnisvollen Moai-Statuen Kontakt mit Menschen aus Südamerika? Eine genetische Studie widerspricht nun bisherigen Untersuchungsergebnissen zu dieser Frage.

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Prähistorischer Inzucht auf der Spur

Prähistorischer Inzucht auf der Spur

Vor 34.000 Jahren lebten die Menschen in Europa in kleinen verstreuten Gruppen – da kam es zu Inzucht, könnte man meinen. Doch das war nicht der Fall, geht aus einer Studie hervor. Möglicherweise gab es eine gezielte Partnervermittlung.

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Weniger Sexualhormone bei Vätern

Die Natur möchte offenbar treu sorgende Väter: Bei verheirateten Männern mit Kindern sinkt dramatisch die Menge des Sexualhormons Testosteron im Blut, fand ein amerikanischer Forscher. Er vermutet, dass die Väter dadurch weniger Ausschau nach möglichen Partnerinnen für Seitensprünge halten, berichtet das Wissenschaftsblatt "New Scientist" (25. Mai, S. 12).

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Die andere Herrschaft der Frauen: Das Matriarchat gibt es doch

Das Matriarchat, eine Gesellschaft, in der die Frauen das Sagen haben und nicht die Männer, gibt es nicht und hat es nie gegeben. Zu dieser Auffassung sind die meisten Wissenschaftler nach einem Jahrhundert des Forschens gelangt. Dem widerspricht nun die Anthropologin Peggy Reeves Sanday vom archäologischen Museum der Universität Pennsylvania: Das Volk der Minangkabau auf West-Sumatra lebt im Matriarchat ? jedoch sieht dies anders aus, als von vielen erwartet, schreibt die Wissenschaftlerin in ihrem in diesen Tagen erschienenen Buch "Women at the Center: Life in a Modern Matriarchy" ("Frauen im Mittelpunkt: Leben in einem modernen Matriarchat").

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Mit der Versteppung der Urwälder Afrikas begannen unsere Vorfahren aufrecht zu gehen

Die Vorfahren der Menschen fingen an, auf zwei Beinen zu laufen, um sich an ein Leben in der Savanne und im offenen Grasland anzupassen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Brian Richmond von der University of Illinois in Urbana-Champaign und Kollegen, die die Forscher in der jüngsten Ausgabe des "Yearbook of Physical Anthropology" veröffentlicht haben.

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Der moderne Mensch hat viele Wurzeln

Der anatomisch moderne Mensch hat sich in mindestens zwei großen Auswanderungswellen von Afrika nach Eurasien bewegt. Dabei hat er nicht vorhandene Menschenpopulationen vertrieben, sondern sich mit ihnen vermischt, behauptet ein Genetiker im Magazin "Nature" (Bd. 416, S. 45).

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Sind die Ur-Ur-Formen des Menschen aus Europa nach Afrika gewandert?

Zahlreiche Funde belegen, dass sich die frühen Menschen und Menschenaffen in Afrika entwickelt haben. Doch Afrika war nicht immer die Heimstadt unserer Vorfahren: Bevor sich dort die verschiedenen Entwicklungslinien des Menschen und der Menschenaffen herausgebildet haben, schritt die Evolution der gemeinsamen Vorfahren vor allem in Eurasien voran, behauptet ein deutsch-amerikanisches Forscherteam.

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Kurz gemeldet: Die ältesten Nussknacker der Welt entdeckt

Schon vor mindestens 780.000 Jahren haben die Vorfahren der Menschen Nüsse geknackt: Forscher haben in Israel die bisher ältesten Überreste von geknackten Eicheln, Mandeln, Kastanien, Pistazien und weiteren Nüssen samt den dazugehörigen Nussknackern entdeckt, berichtet das Fachmagazin "Proceedings" der Amerikanischen Akademie der Wissenschaften (Ausg. 99, Nr. 4).

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