Anthropologie

Die Menschwerdung im Blick

Die Menschwerdung im Blick

Wie ist das Wesen entstanden, das fragend auf sich selbst blickt? bild der wissenschaft rückt in der neuen Ausgabe spannende Forschungsergebnisse zur menschlichen Evolution in den Fokus.

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Osterinsel: Neues Licht auf ein Mysterium

Osterinsel: Neues Licht auf ein Mysterium

Hatten die Erbauer der geheimnisvollen Moai-Statuen Kontakt mit Menschen aus Südamerika? Eine genetische Studie widerspricht nun bisherigen Untersuchungsergebnissen zu dieser Frage.

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Prähistorischer Inzucht auf der Spur

Prähistorischer Inzucht auf der Spur

Vor 34.000 Jahren lebten die Menschen in Europa in kleinen verstreuten Gruppen – da kam es zu Inzucht, könnte man meinen. Doch das war nicht der Fall, geht aus einer Studie hervor. Möglicherweise gab es eine gezielte Partnervermittlung.

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Schon die frühen Menschen malten Mischwesen aus Tier und Mensch

Schon die frühen Menschen waren fasziniert von übernatürlichen Mischwesen aus Mensch und Tier. Das schließt ein australischer Wissenschaftler aus der Untersuchung von steinzeitlichen Höhlenmalereien und Schnitzereien tierköpfiger Menschen. Die älteste von den Forschern untersuchte Darstellung sei eine etwa 32.000 Jahre alte katzenköpfige Statuette aus Deutschland, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist.

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Wie sich unsere Vorfahren auf zwei Beinen bewegten

Die ersten menschenartigen Wesen, die Australopithecinen, haben sich auf ihren zwei Beinen vermutlich wie Orang-Utans fortbewegt. Dies zeigt eine Computersimulation, die für die BBC-Serie "Walking with Beasts" mit Unterstützung eines Anthropologen von der University of Liverpool entstanden ist.

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Frühe Menschen weiter entwickelt als bisher gedacht

Menschen haben sehr viel früher ein modernes Verhalten entwickelt, als bisher angenommen. In Südafrika haben Archäologen hoch entwickelte Knochenwerkzeuge entdeckt, die vor 70.000 Jahren hergestellt wurden. Vergleichbare Funde aus Europa sind etwa 35.000 Jahre alt. Die systematische Herstellung von Knochenwerkzeugen gilt unter Archäologen neben ausgefeilten Jagdtechniken und der Herstellung von Kunstgegenständen als Zeichen für modernes Verhalten von Menschen, die wahrscheinlich auch schon sprechen konnten. Über die Funde in Südafrika berichtet das "Journal of Human Evolution" in seiner Dezember-Ausgabe.

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Menschen im Kochtopf? - Forscher streiten über Kannibalismus

Von den menschlichen Gliedmaßen sind Haut und Fleisch säuberlich heruntergeschnitten und abgeschabt. Knochen und Schädel wurden aufgeschlagen, um an das Mark und Gehirn zu gelangen: Viele archäologische Knochenfunde weisen nach Ansicht des Evolutions-Experten Tim White eindeutige Merkmale von Kannibalismus auf. Leugnen ließe sich das Phänomen des «Menschenfressens» auch auf Grund anderer Indizien nicht mehr, schreibt der Professor für Biologie an der US-Universität von Berkeley in der November-Ausgabe der Fachzeitschrift «Spektrum der Wissenschaft».

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Forscher: Die ersten Menschen sprachen "Klick"

Die Anfänge der menschlichen Sprache sei den heutigen "Klick-Sprachen" in Afrika sehr ähnlich gewesen, haben Forscher der Stanford-Universität auf dem Jahrestreffen der Amerikanischen Gesellschaft für Humangenetik in San Diego berichtet.

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Fenster zu Neandertalern: Gut 120.000 Jahre alte Funde in der Eifel

Das Fenster zum Leben der Neandertaler vor mehr als 120.000 Jahren ist 50 Quadratmeter groß. Auf dieser Fläche im Krater des erloschenen Vulkans Schweinskopf in der Osteifel graben Wissenschaftler seit vergangenem Jahr Spuren dieser Urmenschen aus. "Es gibt nur ganz wenige bekannte menschliche Siedlungsplätze der Frühphase der vorletzten Eiszeit, die so weit nördlich liegen", erklärt der Koblenzer Archäologe Axel von Berg.

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Problemzonen der Frau unterstützen aufrechten Gang in der Schwangerschaft

Warum sich bei Frauen Fettpölsterchen ausgerechnet an den Schenkeln und am Po bilden, glauben polnische Forscher herausgefunden zu haben. Die zusätzlichen Gewichte sollen während einer Schwangerschaft das Balancieren erleichtern, schreibt das Magazin "Scientific American".

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Älteste menschliche Werkzeuge in Nordostasien entdeckt

Einen urzeitlichen Werkzeugfund aus dem Nihewan-Becken in Nordchina haben chinesische Wissenschaftler auf ein Alter von 1,36 Millionen Jahren datiert. Das ist der älteste derartige Fund in Ostasien auf dem 40. Breitengrad. Die Forscher sehen das Vorkommen von Frühmenschen-Werkzeugen in dieser Region als einen Beweis dafür an, dass schon der Homo erectus in der Lage war, sich auch auf rauere klimatische Bedingungen einzustellen. Ihre Erkenntnisse haben sie im Fachblatt Nature veröffentlicht.

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