Anthropologie

Die Menschwerdung im Blick

Die Menschwerdung im Blick

Wie ist das Wesen entstanden, das fragend auf sich selbst blickt? bild der wissenschaft rückt in der neuen Ausgabe spannende Forschungsergebnisse zur menschlichen Evolution in den Fokus.

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Osterinsel: Neues Licht auf ein Mysterium

Osterinsel: Neues Licht auf ein Mysterium

Hatten die Erbauer der geheimnisvollen Moai-Statuen Kontakt mit Menschen aus Südamerika? Eine genetische Studie widerspricht nun bisherigen Untersuchungsergebnissen zu dieser Frage.

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Prähistorischer Inzucht auf der Spur

Prähistorischer Inzucht auf der Spur

Vor 34.000 Jahren lebten die Menschen in Europa in kleinen verstreuten Gruppen – da kam es zu Inzucht, könnte man meinen. Doch das war nicht der Fall, geht aus einer Studie hervor. Möglicherweise gab es eine gezielte Partnervermittlung.

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Schwarzfuß-Indianer sind mit Japanern verwandt, Apachen mit den Mongolen

Die ersten Amerikaner, die vor etwa 15.000 Jahren auf den Kontinent ankamen, ähnelten Japanern und Polynesiern. Eskimos und Aleuten, sowie die Na-Dene-sprechenden Indianerstämme sind jedoch mit den Mongolen und Chinesen verwandt. Zu ihnen gehören etwa die Apachen und Nahavos. Sie besiedelten Amerika erst vor etwa 5000 Jahren. Das berichtet C. Loring Brace von der Universität Michigan in Ann Arbor zusammen mit Kollegen in den "Proceedings" der amerikanischen Nationalen Akademie der Wissenschaften.

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Schädelanalyse ergibt: Neandertaler sind nicht eng mit uns verwandt

Sind die Neandertaler eng oder eher weitläufig mit uns modernen Menschen verwandt? Eine neue Antwort auf diese alte Frage haben Forscher der Universität Zürich mit Hilfe von Computergrafiken gefunden. Ein Vergleich von Schädeln mehrerer Neandertaler und moderner Menschen ergab, dass die wesentlichen Unterschiede bereits in der frühen Kindheit, eventuell sogar schon im Mutterleib in Erscheinung treten. Das stützt die These, dass beide Menschenformen verschiedenen Spezies angehörten.

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Wissenschaftler: Gletschermann Ötzi von Pfeil getroffen

Der Gletschermann "Ötzi" ist an einem Pfeilschuss gestorben. Das gaben Wissenschaftler aus Italien und Österreich in Bozen bekannt. Radiologen hatten eine Pfeilspitze unter der linken Schulter des Gletschermanns gefunden. Ötzi war vor rund 5.300 Jahren am Hauslabjoch in Südtirol zu Tode gekommen.

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Gesicht des vermutlich ältesten Europäers rekonstruiert

Spanische Wissenschaftler haben das Gesicht des vermutlich ältesten Europäers rekonstruiert. Die Überreste des knapp 800 000 Jahre alten so genannten Hominiden waren vor sechs Jahren nahe dem nordspanischen Gran Dolina gefunden worden.

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Rund 5,5 Millionen Jahre alte Knochen von frühen Menschen entdeckt

Ein internationales Forscherteam hat Knochen und Zähne des ältesten bisher bekannten Urmenschen entdeckt. Die etwa 5,2 bis 5,8 Millionen Jahre alten Fossilien lagen in der Senke von Afar in Äthiopien. Sie deuten darauf hin, dass der Mensch aus den Wäldern Afrikas stammt und sich nicht erst in der Steppe entwickelte. Die Knochen seien im Gegensatz zu dem im vergangenen Dezember vorgestellten sechs Millionen Jahre alten "Millenium Menschen" unzweifelhaft in die Linie der menschlichen Vorfahren einzuordnen, schreibt der US-Forscher Yohannes Haile-Selassie im britische Magazin "Nature" (Nr. 412, S. 178-181) vom Donnerstag.

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Erst gehen, dann reden

Der Mensch musste vor der Entwicklung der Sprache erst den aufrechten Gang erfinden. Zu diesem Schluss kommt ein amerikanischer Wissenschaftler, nachdem er Schimpansen beim Spielen und Lachen beobachtet und deren Atmung und Lautäußerungen untersucht hat. Das berichtet das Wissenschaftsmagazin Science in seiner Online-Ausgabe.

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Homo erectus stellte schon Holzwerkzeuge her

Der Homo erectus, eine frühe Menschenart, hat offenbar schon vor 1,5 Millionen Jahren Werkzeuge aus Holz und anderen pflanzlichen Materialien hergestellt. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der Universität Barcelona. Ihre Untersuchung haben sie im Journal of Human Evolution veröffentlicht.

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Neandertaler: Zu dumm zum Fischen?

Der frühe moderne Mensch gewann einen Vorteil gegenüber dem Neandertaler, indem er Fischen lernte und dadurch seine Speisekarte erweiterte. Belege dafür haben britische Wissenschaftler bei der chemischen Analyse von Knochen gefunden, berichtet der Nachrichtendienst "BBC". Ihre Ergebnisse haben die Forscher im Fachblatt "Proceedings of the National Academy of Sciences" veröffentlicht.

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Zeigen australische Felsbilder die ältesten bekannten schamanistischen Rituale?

Die Felskunst der Kimberley Region Australiens zeigt möglicherweise nicht nur die ältesten religiösen Praktiken, sondern gibt darüber hinaus auch Einblick in das allen Menschen gemeinsame kulturelle Erbe. Dass vermutet das Rock Art Research Team (RART) unter Leitung des Geologen Per Michaelsen von der James Cook University in Queensland, wie das Magazin NewScientist berichtet.

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Europäer stammen von kleiner Menschenguppe ab

Die heute lebenden 500 Millionen Europäer stammen von weniger als 50 Menschen ab. Vor rund 60.000 Jahren muss diese kleine Menschengruppe nach Europa eingewandert sein. Sie blieb über 30 Generationen hinweg zusammen, bevor sie sich in verschiedene Stämme aufteilte. Das legt eine Genanalyse des amerikanischen Instituts für Technologie in Massachusetts nahe, die jetzt das Magazin "Nature" veröffentlichte. Bisher gingen Forscher davon aus, dass die Europäer von etwa 10.000 Menschen abstammen, die vor 100.000 Jahren nach Europa eingewandert sind.

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