Anthropologie

Osterinsel: Neues Licht auf ein Mysterium

Osterinsel: Neues Licht auf ein Mysterium

Hatten die Erbauer der geheimnisvollen Moai-Statuen Kontakt mit Menschen aus Südamerika? Eine genetische Studie widerspricht nun bisherigen Untersuchungsergebnissen zu dieser Frage.

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Prähistorischer Inzucht auf der Spur

Prähistorischer Inzucht auf der Spur

Vor 34.000 Jahren lebten die Menschen in Europa in kleinen verstreuten Gruppen – da kam es zu Inzucht, könnte man meinen. Doch das war nicht der Fall, geht aus einer Studie hervor. Möglicherweise gab es eine gezielte Partnervermittlung.

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Wir sind wirklich älter als gedacht

Wir sind wirklich älter als gedacht

Eine Genstudie bringt mehr Klarheit in das Wirrwarr unserer Vorgeschichte. Denn sie bestätigt, dass die ersten Vertreter des Homo sapiens schon vor gut 300.000 Jahren gelebt haben könnten – früher als lange gedacht.

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Die ersten Indianer jagten Pferde

Die ersten Indianer in Nordamerika haben Pferde gejagt und möglicherweise sogar zu deren Ausrottung vor 10.000 Jahren beigetragen. Dies haben Ausgrabungen kanadischer Wissenschaftler in Südalberta ergeben, meldet der Nachrichtendienst CBC.

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Setzte sich Homo sapiens dank Asteroideneinschlägen durch?

Von den 14 bekannten Arten unserer Vorfahren hat nur die Linie, aus der der Homo sapiens hervorging, bis heute überlebt. Die anderen sind während der letzten fünf Millionen Jahre ausgestorben. Eine Computersimulation zweier Anthropologen unterstützt jetzt die These, dass der Grund dafür Asteroideneinschläge waren. Das meldet der Online-Dienst SpaceDaily.

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Die Dame SM3 fordert die Out-of-Africa-Theorie heraus

Der Schädel eines weiblichen Wesens, das vor 100.000 bis 800.000 Jahren in Zentral-Java (Indonesien) gelebt hat, bringt frischen Wind in die Debatte um die Entstehung des modernen Menschen. Denn möglicherweise handelt es sich um ein "Zwischenglied" zwischen Homo erectus und Homo sapiens, das es nach Ansicht mancher Paläoanthropologen gar nicht geben dürfte. Wie "New Scientist" berichtet, wurde der Schädel 1999 in einem New Yorker Antiquitäten-Geschäft entdeckt und wird seitdem von Wissenschaftlern des American Museum of Natural History untersucht.

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Erster Kontakt mit einem unbekannten Stamm am Amazonas

In einem entlegenen Gebiet des Amazonas hat eine Expedition der brasilianischen Regierung ein kürzlich entdeckten Indianerstamm besucht. Der Tsohon-djapa-Stamm, berichtet die Nachrichtenagentur Jornal do Brasil, war bis dahin noch nie mit der westlichen Kultur in Kontakt gekommen.

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DNA-Tests belegen: Waliser, Iren und Basken haben gemeinsame Vorfahren

DNA-Tests an Walisern, Iren und Basken belegen, dass sie eine Y-Chromosom-Gemeinschaft bilden. Alle zusammen können ihre Abstammung auf eine paläolithische Gemeinschaft von Jägern und Sammlern zurückführen, die vor der Ankunft der Ackerbauern vor 10.000 Jahren in Europa lebten. Dies ist das Ergebnis einer Gemeinschaftsstudie vom University College London und der University of California, die in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht wurde.

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2.000 Jahre alte Fäkalien geben Aufschluss über Ernährung amerikanischer Ureinwohner

Mehr als 2000 Jahre alte Kotproben aus Texas geben Aufschluss über Stammesentwicklung und Ernährung der amerikanischen Ureinwohner. Dies berichtet eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern verschiedener Institute in den aktuellen Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Die Proben stammen aus der Hinds Cave am Rand der Chihuahuan Wüste in Texas.

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Australische Vorfahren schon vor 35.000 Jahren in Ost-Timor

Die Urahnen der heutigen australischen Aborigines lebten offenbar vor mehr als doppelt so langer Zeit wie bisher angenommen in Ost-Timor. Wissenschaftler der Australian National University (ANU) in Canberrra entdeckten in Ost-Timor eine Höhle mit Überresten, die von menschlicher Existenz zeugen und 30.000 bis 35.000 Jahre alt sind.

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