Anthropologie

Naturvolk mit präziser Nase

Naturvolk mit präziser Nase

Das Volk der Jahai kann Gerüche ebenso gut benennen wie Farben, berichten Forscher. Offenbar hat diese Fähigkeit mit ihrer Lebensweise zu tun, zeigt die Studie.

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Unbekannte Ureinwohner

Unbekannte Ureinwohner

Der amerikanische Kontinent wurde möglicherweise doch in nur einer großen Einwanderungswelle besiedelt. Indizien dafür liefert nun das Erbgut eines vor rund 11.500 Jahren in Alaska gestorbenen Mädchens.

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Erstaunlich bedeutend: Geschichtenerzähler

Erstaunlich bedeutend: Geschichtenerzähler

In Jäger-Sammler-Kulturen prägen Geschichtenerzähler die Werte der Gemeinschaften und genießen hohes Ansehen, berichten Forscher. Bei diesem System könnte es sich um das Vorgängermodell der moralisierenden Religionen gehandelt haben.

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Die Dame SM3 fordert die Out-of-Africa-Theorie heraus

Der Schädel eines weiblichen Wesens, das vor 100.000 bis 800.000 Jahren in Zentral-Java (Indonesien) gelebt hat, bringt frischen Wind in die Debatte um die Entstehung des modernen Menschen. Denn möglicherweise handelt es sich um ein "Zwischenglied" zwischen Homo erectus und Homo sapiens, das es nach Ansicht mancher Paläoanthropologen gar nicht geben dürfte. Wie "New Scientist" berichtet, wurde der Schädel 1999 in einem New Yorker Antiquitäten-Geschäft entdeckt und wird seitdem von Wissenschaftlern des American Museum of Natural History untersucht.

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Erster Kontakt mit einem unbekannten Stamm am Amazonas

In einem entlegenen Gebiet des Amazonas hat eine Expedition der brasilianischen Regierung ein kürzlich entdeckten Indianerstamm besucht. Der Tsohon-djapa-Stamm, berichtet die Nachrichtenagentur Jornal do Brasil, war bis dahin noch nie mit der westlichen Kultur in Kontakt gekommen.

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DNA-Tests belegen: Waliser, Iren und Basken haben gemeinsame Vorfahren

DNA-Tests an Walisern, Iren und Basken belegen, dass sie eine Y-Chromosom-Gemeinschaft bilden. Alle zusammen können ihre Abstammung auf eine paläolithische Gemeinschaft von Jägern und Sammlern zurückführen, die vor der Ankunft der Ackerbauern vor 10.000 Jahren in Europa lebten. Dies ist das Ergebnis einer Gemeinschaftsstudie vom University College London und der University of California, die in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht wurde.

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2.000 Jahre alte Fäkalien geben Aufschluss über Ernährung amerikanischer Ureinwohner

Mehr als 2000 Jahre alte Kotproben aus Texas geben Aufschluss über Stammesentwicklung und Ernährung der amerikanischen Ureinwohner. Dies berichtet eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern verschiedener Institute in den aktuellen Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Die Proben stammen aus der Hinds Cave am Rand der Chihuahuan Wüste in Texas.

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Australische Vorfahren schon vor 35.000 Jahren in Ost-Timor

Die Urahnen der heutigen australischen Aborigines lebten offenbar vor mehr als doppelt so langer Zeit wie bisher angenommen in Ost-Timor. Wissenschaftler der Australian National University (ANU) in Canberrra entdeckten in Ost-Timor eine Höhle mit Überresten, die von menschlicher Existenz zeugen und 30.000 bis 35.000 Jahre alt sind.

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Elefanten standen auf Speiseplan von Steinzeit-Menschen

Menschen haben vor 10.000 Jahren Elefantenfleisch gegessen. Dies behauptet der chinesische Archäologe und Experte für paläolithische Kulturen Li Zhanyang. Der Forscher hat Schnitt-Spuren auf fossilen Elefantenknochen gefunden, berichtet die Pekinger Nachrichtenagentur Xinhua.

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Hominidenart in Kenia entdeckt

Einen "Vetter" der berühmten menschlichen Urahnin "Lucy" haben Wissenschaftler des kenianischen Nationalmuseums in der Ebene des Turkana-Sees entdeckt. Die 3,2 bis 3,5 Millionen Jahre alten Fossilien stammen von einer bislang völlig unbekannten Hominidenart. Das flache Gesicht und die kleinen Backenzähne des Hominiden unterscheiden ihn deutlich von der ebenfalls 3,2 Millionen Jahre alten Lucy aus Äthiopien.

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Eine Million Jahre alte Waffen aus Stein in Äthiopien ausgegraben

Im äthiopischen Kibish haben Archäologen eine Million Jahre alte Waffen aus Stein entdeckt. Dies berichtet der Grabungsleiter Ato Isaias Seba des äthiopisch-amerikanischen Forscherteams der Zeitung The Herald.

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Frühmenschen nutzten Tierzähne als Werkzeuge

In der Höhle von Panxian Dadong in Südchina, die vor etwa 200.000 Jahren von Frühmenschen bewohnt war, fanden Wissenschaftler der University of Cincinnati und der chinesischen Akademie der Wissenschaften ungewöhnlich viele Tierzähne, jedoch relativ wenige Tierknochen. Nach Vermutungen der Wissenschaftler haben die Frühmenschen in dieser Höhle die Tierzähne als Werkzeuge genutzt. Diese These werden sie auf der Tagung "Asia and the Middle Pleistocene in Global Perspective" vortragen, die Mitte März in der University of Hawaii stattfindet.

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