Antike Schatulle mit der "Skyline" Jerusalems entdeckt

Ein Kästchen aus dem ersten Jahrhundert nach Christus gibt neue Erkenntnisse über das antike Aussehen Jerusalems preis: Die Schnitzerei auf der Oberfläche zeigt ein Grab, auf dem drei Pyramiden angeordnet sind. Der Wissenschaftler Steven Fine machte die Entdeckung, als er das Ausstellungsstück im Museum für Kunst in Cincinnati (USA) betrachtete, meldet die Universität von Cincinnati.
Es gibt nur wenige zeitgenössische Bilder, die die antike "Skyline" Jerusalems darstellen. Die 45 Zentimeter lange und 17 Zentimeter breite Schatulle ist eine Art Begräbnisgefäß, in dem die Einwohner Jerusalems die Gebeine ihrer Verstorbenen aufbewahrten ? und manchmal wohl auch Bilder der Stadt aufschnitzten.

Archäologen wissen schon länger, dass Pyramiden zum Stadtbild der Heiligen Stadt gehört hatten: Manche erhaltene antike Grabstätten sind von einer Pyramide "gekrönt". Schriftliche Quellen berichten tatsächlich von einem Grab, das einst auch von drei Pyramiden geziert wurde, doch gibt es heute keine Spuren mehr von ihnen.

ddp/bdw - Carolin Muck


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