Alte chinesische Stadt wird vor den Fluten des Drei-Schluchten-Staumdamms gerettet

Über tausend Dörfer und Städte wird der im chinesischen Drei-Schluchten-Gebiet geplante Jangtse-Staudamm ab 2009 im Wasser begraben. Die ältesten und kulturell wertvollsten Städte wie zum Beispiel Dachang sollen jedoch Stein für Stein abgetragen und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden, erklärt ein Sprecher von der Behörde zum Schutz chinesischer Denkmäler.
Die Stadt Dachang besitzt von allen schützenswerten Städten im Staudamm-Gebiet die meisten alten Gebäude. Sowohl die Stadtmauer mit ihren alten Stadttoren, als auch die Steinstraßen und Steinhäuser sind nach ihrer Jahrhunderte langen Geschichte noch immer sehr gut erhalten. Jetzt sollen fast vierzig alte Gebäude zusammen mit der Stadtmauer in 5 Kilometern Entfernung wieder aufgebaut werden, berichtet die in Peking erscheindende People's Daily Online.

Den Plan für die Umsiedlung, die 3,6 Millionen Dollar kosten wird, erstellten Experten der chinesischen Akademie für Konstruktion und Design. Nach Abschluss der Umsiedlung wird Dachang für Touristen hergerichtet. Einigen früheren Bewohnern will man aber erlauben, wieder in ihre Wohnhäuser zurückzukehren.
Birgit Kahler


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