Chinesischer Riesenbuddha wird restauriert

Die weltweit größte Buddhastatue soll restauriert werden, berichtet BBC Online. Der sitzende Buddha nahe der chinesischen Stadt Leshan in der südwestlichen Provinz von Sichuan ist 72 Meter hoch und damit größer als die jüngst in Afghanistan von Taliban-Milizen zerstörten Statuen.
Im Körper des Riesenbuddhas versteckt ist ein Wasserableitsystem, das die Statue vor Erosion schützt. Doch saurer Regen hat dieses System in der Vergangenheit weitgehend lahmgelegt. Restauratoren sollen nun das geschädigte Wasserablaufsystem in der Statue wieder instand setzen und zudem die äußere Erscheinung der Statue wiederherstellen.

Die während der Tang-Dynastie im Zeitraum von 713 bis 803 nach Christus angefertigte Statue überragt den größten der zerstörten Buddhas aus Afganistan um ganze 18 Meter. "Die Statue verkörpert die hohe Kunst chinesischer Skulpturen und muss deshalb erhalten werden", so Huang Mingquan, Bürgermeister von Leshan.

Die Restaurierungsarbeiten kosten schätzungsweise an die 30 Millionen US-Dollar.

Birgit Kahler


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