1.000 Jahre alte Glasflasche in Ostchina entdeckt

Klein, blau und ganze 1.000 Jahre alt ist die kürbisförmige Glasflasche, die unter der berühmten Leifeng Pagode im östlichen Teil der Stadt Hangzhou ausgegraben wurde. Archäologen halten die Flasche nicht nur für ein äußerst seltenes Stück, sondern stellen sie in die Reihe der ersten Glasprodukte Chinas, die vor über 1.000 Jahren gefertigt wurden, berichtet die Nachrichtenagentur Xinhua.
Die Glasflasche enthielt nach Angaben der Wissenschaftler Blei. Ihre technische Ausführung ähnelt sehr den wenigen bekannten Stücken aus der Tang Dynastie (618 bis 906 nach Christus). Zu dieser Zeit hatten die Chinesen erstmals eine ganz spezielle Technik zur Glasverarbeitung entwickelt. Die Technik, die sich von der heutigen grundlegend unterscheidet, war äußerst schwierig und komplex, weshalb auch nur sehr wenige Stücke erhalten sind.

Die Glasflasche aus Hangzhou gehörte wahrscheinlich einem König des Wuyue Königreichs, das sich vor 1.000 Jahren über die heutigen Gebiete der südlichen Jiangsu- und der nördlichen Zhejiang-Provinzen erstreckte.

Weitere Funde aus der Leifeng Pagode, unter anderem das Haar Buddhas, finden Sie im bdw-Newsarchiv.
Birgit Kahler


Reload-Capcha neu laden Text der identifiziert werden soll

Bitte geben Sie zusätzlich noch den Sicherheitscode ein!

Rubriken

 


Harte Nuss
Rätsel: Berühmte Entdecker gesucht

 

Der Buchtipp

Eine kurzweilige Führung durch den Bienenstock mit einer erhellenden Dosis Wissenschaft – das bietet das Buch "Die Honigfabrik" von Jürgen Tautz.

Zu allen Buchtipps


Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Konradin Mediengruppe