Archäologen entdecken Siedlung auf Salamis

Griechische Archäologen haben auf der Athen vorgelagerten Insel Salamis die Fundamente einer über 3.000 Jahre alten Stadt aus mykenischer Zeit entdeckt. Dies berichtete vor wenigen Tagen die griechische Presse.
Bisherige Ausgrabungen haben ergeben, dass die Stadtmitte vier Hektar umfasst haben muss. Außerdem gab es ein richtiges Straßennetz. Man fand Teile von Straßen-Bepflasterungen, sowie Fundamente von mindestens zwölf Gebäuden. Nach Angaben der Archäologen stammen die Funde aus der Blütezeit der Mykene, der griechischen Kultur der Bronzezeit im 13. Jahrhundert vor Christus. Die Stadt war aus bislang unbekannten Gründen im 12. Jahrhundert vor Christus von ihren Einwohnern verlassen worden.

Über die Bedeutung der Stadt sind sich die Archäologen noch im Unklaren. Auch ihren Namen kennt man bisher nicht. Die eigentlichen Ausgrabungen auf der Insel Salamis, die griechische Archäologen als Fundgrube ihrer Wissenschaft bezeichnen, sollen im August beginnen.

Jutta Perkert


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