Archäologie

Was hinter der

Was hinter der "Cocoliztli"-Epidemie steckte

Elend unvorstellbaren Ausmaßes: Von 1545 bis 1550 wurde die ohnehin gebeutelte indigene Bevölkerung Mexikos von einer mysteriösen Erkrankung dahingerafft. Nun haben Forscher den möglichen Erreger der sogenannten "Cocoliztli"-Epidemie identifiziert.

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Jesus im Forscherblick

Jesus im Forscherblick

Er steht im Zentrum des christlichen Glaubens – doch was wissen Archäologen und Historiker tatsächlich über Jesus und seine Geschichte? Um diese Frage dreht sich das Titelthema der aktuellen Ausgabe von bild der wissenschaft.

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Ötzi: Es war heimtückischer Mord

Ötzi: Es war heimtückischer Mord

Seit die Mumie von Ötzi, dem Mann aus dem Eis, 1991 entdeckt wurde, wird darüber spekuliert, wie er zu Tode kam. Was haben die Forscher Neues über den Eismann herausgefunden?

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Wiederentdeckte Bücher sind der Schlüssel zur Bilderschrift indianischer Felszeichnungen

Überall in den Great Plains haben Indianer über die Jahrtausende Bilder in die Felsen geritzt. Wiederentdeckte Dokumente, so genannte ledged books (Hauptbücher) haben gezeigt, dass die Bilder von Männern, Pferden, Zeremonien und nomadischer Lebensweise eine Art Bilderschrift darstellen, die über die Stammesgrenzen hinaus verstanden wurde und anerkannt war, so der Entzifferer James D. Keyser, Archäologe des United States Forest Service in Portland.

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Erfanden trauernde Mütter das Mumifizieren?

Bereits vor 7.000 Jahren mumifizierte das Volk der Chinchorro, eine Fischergemeinschaft an der pazifischen Küste zwischen Chile und Peru, seine Toten. Damit entwickelten sie 2.000 Jahre vor den Ägyptern ausgefeilte Techniken, um ihre Toten der Nachwelt zu erhalten. Babys und Kinder wurden besonders sorgfältig mumifiziert, so das Ergebnis einer Untersuchung, über die das Magazin Archaeology Traveler berichtet.

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Bereits Paläoindianer hatten Jagdriten

Ein über 12.000 Jahre alter Bisonschädel aus Nordamerika zeigt erstmals, dass auch die Paläoindianer Jagdriten durchführten. Wie die Mammutschädel aus dem späten Paläolithikum in Europa ist auch der Bisonschädel aus Oklahoma mit geometrischem Muster, nämlich einer roten Zickzacklinie, verziert. Dies haben Untersuchungen des Oklahoma Archaeological Survey ergeben.

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Mikroorganismen lieben Gemälde

Pilze, Bakterien und Algen leben mit Vorliebe auf alten Farben ? auch auf den Leinwänden historischer Gemälde. Ein Forscherteam um den Wiener Professor Werner Lubitz hat nun eine Methode entwickelt, die winzigen Schädlinge anhand ihres Erbguts aufzuspüren. Die Analyse ist schneller und präziser als der klassische Nachweis über Bakterienkulturen in der Petrischale.

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Computer-Animation lässt javanische Figuren wieder tanzen

Der Tanz gehört zu den vergänglichsten Künsten. Bis zur Erfindung des Films gab es eigentlich keine Möglichkeit, ihn für eine Nachwelt festzuhalten. Im Prambanan-Komplex, einer der bedeutendsten archäologischen Stätten der hinduistisch-javanischen Kultur aus dem 5. bis 14. Jahrhundert in Zentral-Java, hatte man genau diesen Versuch unternommen: Man hatte Tanzbewegungen in Stein gehauen. Jetzt hat eine Archäologin der Universität Oxford diesen Tanz zum Leben erweckt - indem sie sowohl die Reliefs als auch die alten Schriften studierte und aus den gewonnenen Erkenntnissen eine Computer-Animation schuf. Ihr Projekt hat sie in "Internet Archaeology" beschrieben.

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32.000 Jahre altes "Pin-up-Girl" gefunden

Französische Forscher haben eine 32.000 Jahre alte Höhlenmalerei gefunden, die Hüfte, Beine und Geschlechtsteile einer Frau zeigt. Sie fanden diese älteste malerische Darstellung einer Frau in einer düsteren Ecke des Chauvet-Höhlen-Komplexes, nördlich von Avignon, berichtet die Online-Ausgabe der britischen Tageszeitung "Independent".

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Schon im alten Mesopotamien hörte bei Geld die Freundschaft auf

Bereits im dritten Jahrtausend vor Christus zankten sich die Menschen um Geld - und das sogar schriftlich und nötigenfalls vor Gericht. Allerdings taten sie dies nicht überall, sondern nur in Hochkulturen wie etwa Mesopotamien. Dabei hatten die Menschen in den damaligen, oft staatlich gelenkten Wirtschaftsformen einen wesentlich größeren ökonomischen Spielraum als bisher angenommen, meint Hans Neumann, Professor für Altorientalische Philologie und Vorderasiatische Altertumskunde an der Universität Münster. Er hat sich mit mesopotamischen Wirtschafts- und Rechtsurkunden eingehend beschäftigt.

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