Archäologie

Rekord-alte Zeugnisse der Weinherstellung

Rekord-alte Zeugnisse der Weinherstellung

Vor Jahrtausenden enthielten diese Gefäße Wein: Forscher haben Keramikfunde aus Georgien als die nun ältesten bekannten Zeugnisse der Weinherstellung identifiziert.

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Überraschung in der Cheops-Pyramide
Überraschung in der Cheops-Pyramide

Überraschung in der Cheops-Pyramide

Mithilfe kosmischer Teilchen haben Forscher enthüllt: Im Inneren der Cheops-Pyramide gibt es einen bisher unbekannten Gang. Er liegt oberhalb der Großen Galerie und ist mindestens 30 Meter lang.

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Wikinger-Krieger entpuppt sich als Kriegerin

Wikinger-Krieger entpuppt sich als Kriegerin

Lange hielt man die Gebeine aus einem Wikinger-Grab in Schweden für die Überreste eines Mannes. Doch nun hat eine DNA-Analyse aufgedeckt: Es handelte sich um eine Frau, die mit martialischen Grabbeigaben bestattet worden war.

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Mikroorganismen lieben Gemälde

Pilze, Bakterien und Algen leben mit Vorliebe auf alten Farben ? auch auf den Leinwänden historischer Gemälde. Ein Forscherteam um den Wiener Professor Werner Lubitz hat nun eine Methode entwickelt, die winzigen Schädlinge anhand ihres Erbguts aufzuspüren. Die Analyse ist schneller und präziser als der klassische Nachweis über Bakterienkulturen in der Petrischale.

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Computer-Animation lässt javanische Figuren wieder tanzen

Der Tanz gehört zu den vergänglichsten Künsten. Bis zur Erfindung des Films gab es eigentlich keine Möglichkeit, ihn für eine Nachwelt festzuhalten. Im Prambanan-Komplex, einer der bedeutendsten archäologischen Stätten der hinduistisch-javanischen Kultur aus dem 5. bis 14. Jahrhundert in Zentral-Java, hatte man genau diesen Versuch unternommen: Man hatte Tanzbewegungen in Stein gehauen. Jetzt hat eine Archäologin der Universität Oxford diesen Tanz zum Leben erweckt - indem sie sowohl die Reliefs als auch die alten Schriften studierte und aus den gewonnenen Erkenntnissen eine Computer-Animation schuf. Ihr Projekt hat sie in "Internet Archaeology" beschrieben.

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32.000 Jahre altes "Pin-up-Girl" gefunden

Französische Forscher haben eine 32.000 Jahre alte Höhlenmalerei gefunden, die Hüfte, Beine und Geschlechtsteile einer Frau zeigt. Sie fanden diese älteste malerische Darstellung einer Frau in einer düsteren Ecke des Chauvet-Höhlen-Komplexes, nördlich von Avignon, berichtet die Online-Ausgabe der britischen Tageszeitung "Independent".

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Schon im alten Mesopotamien hörte bei Geld die Freundschaft auf

Bereits im dritten Jahrtausend vor Christus zankten sich die Menschen um Geld - und das sogar schriftlich und nötigenfalls vor Gericht. Allerdings taten sie dies nicht überall, sondern nur in Hochkulturen wie etwa Mesopotamien. Dabei hatten die Menschen in den damaligen, oft staatlich gelenkten Wirtschaftsformen einen wesentlich größeren ökonomischen Spielraum als bisher angenommen, meint Hans Neumann, Professor für Altorientalische Philologie und Vorderasiatische Altertumskunde an der Universität Münster. Er hat sich mit mesopotamischen Wirtschafts- und Rechtsurkunden eingehend beschäftigt.

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2000 Jahre alte Buddhisten-Bauten in Indien gefunden

Auf ein buddhistisches Ruinenfeld sind Forscher bei Ausgrabungen nördlich von Bangalore, Indien, gestoßen. Es stammt nach Meinung der Archäologen aus dem zweiten nachchristlichen Jahrhundert. Der Archäologie-Direktor der Provinz Karnataka M.V. Krishnapppa sieht den Fund als ersten Beweis für das Vordringen der Religion in den südlichen Teil des langgestreckten Landes. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

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Frühe Briten waren den mediterranen Hochkulturen doch nicht unterlegen

Anders als uns die Geschichtsbücher lehren, waren es anscheinend doch nicht die Römer, die einst die britischen Barbaren zivilisierten. Auch die große Keltenwanderung an den Atlantik soll es in Wirklichkeit nicht gegeben haben. Denn dort lebten bereits hochentwickelte Kulturen, die vor allem auf den Gebieten Schifffahrt, Schiffsbau und ihrem Wissen über den Lauf der Sonne ihren mediterranen Nachbarn weit voraus waren. Das meint Barry Cunliffe, Professor für Europäische Archäologie in Oxford.

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Römer hatten raffiniertere Kanalisation als bisher vermutet

Die Römer hatten offenbar eine raffiniertere Kanalisation als bisher angenommen. Bei Grabungen des Rheinischen Landesmuseums in Trier entdeckten Archäologen Spuren, die auf Wasserleitungen hinweisen, die in Straßen eingearbeitet waren. Bislang seien Forscher von seitlichen Straßengräben für die Entwässerung ausgegangen, berichtete die Museumsmitarbeiterin Margarete König am Montag. Der Befund sei einzigartig. Rätselhaft bleibe allerdings die gitterartige Vernetzung der Rohre auf der Straße.

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Überreste eines weiteren Maya-Herrschers in Honduras entdeckt

Die prunkvollen Überreste eines weiteren mächtigen Maya-Königs fand ein japanischer Archäologe in einem Grab in Honduras. Somit sind acht der sechzehn Maya-Könige identifiziert, die von 426 bis 763 nach Christus über Copan herrschten. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

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Clevere Wüstennomaden lebten vor 7.000 Jahren auf der arabischen Halbinsel

Auf einem steinzeitlichen Friedhof im Emirat Sharjah in den Vereinigten Arabischen Emiraten haben Tübinger Archäologen Hinweise auf das Leben von Wüstennomaden vor rund 7000 Jahren untersucht. Das Ungewöhnliche an diesem Wüstenvolk war, dass es offenbar überhaupt keinen sesshaften Bevölkerungsanteil hatte und dass es offenbar schon über erstaunliche technische Kenntnisse verfügte.

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