Archäologie

Was hinter der

Was hinter der "Cocoliztli"-Epidemie steckte

Elend unvorstellbaren Ausmaßes: Von 1545 bis 1550 wurde die ohnehin gebeutelte indigene Bevölkerung Mexikos von einer mysteriösen Erkrankung dahingerafft. Nun haben Forscher den möglichen Erreger der sogenannten "Cocoliztli"-Epidemie identifiziert.

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Jesus im Forscherblick

Jesus im Forscherblick

Er steht im Zentrum des christlichen Glaubens – doch was wissen Archäologen und Historiker tatsächlich über Jesus und seine Geschichte? Um diese Frage dreht sich das Titelthema der aktuellen Ausgabe von bild der wissenschaft.

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Ötzi: Es war heimtückischer Mord

Ötzi: Es war heimtückischer Mord

Seit die Mumie von Ötzi, dem Mann aus dem Eis, 1991 entdeckt wurde, wird darüber spekuliert, wie er zu Tode kam. Was haben die Forscher Neues über den Eismann herausgefunden?

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2000 Jahre alte Buddhisten-Bauten in Indien gefunden

Auf ein buddhistisches Ruinenfeld sind Forscher bei Ausgrabungen nördlich von Bangalore, Indien, gestoßen. Es stammt nach Meinung der Archäologen aus dem zweiten nachchristlichen Jahrhundert. Der Archäologie-Direktor der Provinz Karnataka M.V. Krishnapppa sieht den Fund als ersten Beweis für das Vordringen der Religion in den südlichen Teil des langgestreckten Landes. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

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Frühe Briten waren den mediterranen Hochkulturen doch nicht unterlegen

Anders als uns die Geschichtsbücher lehren, waren es anscheinend doch nicht die Römer, die einst die britischen Barbaren zivilisierten. Auch die große Keltenwanderung an den Atlantik soll es in Wirklichkeit nicht gegeben haben. Denn dort lebten bereits hochentwickelte Kulturen, die vor allem auf den Gebieten Schifffahrt, Schiffsbau und ihrem Wissen über den Lauf der Sonne ihren mediterranen Nachbarn weit voraus waren. Das meint Barry Cunliffe, Professor für Europäische Archäologie in Oxford.

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Römer hatten raffiniertere Kanalisation als bisher vermutet

Die Römer hatten offenbar eine raffiniertere Kanalisation als bisher angenommen. Bei Grabungen des Rheinischen Landesmuseums in Trier entdeckten Archäologen Spuren, die auf Wasserleitungen hinweisen, die in Straßen eingearbeitet waren. Bislang seien Forscher von seitlichen Straßengräben für die Entwässerung ausgegangen, berichtete die Museumsmitarbeiterin Margarete König am Montag. Der Befund sei einzigartig. Rätselhaft bleibe allerdings die gitterartige Vernetzung der Rohre auf der Straße.

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Überreste eines weiteren Maya-Herrschers in Honduras entdeckt

Die prunkvollen Überreste eines weiteren mächtigen Maya-Königs fand ein japanischer Archäologe in einem Grab in Honduras. Somit sind acht der sechzehn Maya-Könige identifiziert, die von 426 bis 763 nach Christus über Copan herrschten. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

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Clevere Wüstennomaden lebten vor 7.000 Jahren auf der arabischen Halbinsel

Auf einem steinzeitlichen Friedhof im Emirat Sharjah in den Vereinigten Arabischen Emiraten haben Tübinger Archäologen Hinweise auf das Leben von Wüstennomaden vor rund 7000 Jahren untersucht. Das Ungewöhnliche an diesem Wüstenvolk war, dass es offenbar überhaupt keinen sesshaften Bevölkerungsanteil hatte und dass es offenbar schon über erstaunliche technische Kenntnisse verfügte.

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Das mittelamerikanisches Tiefland ist die neue Wiege der Pflanzenzucht

Neue Forschungen im mittelamerikanischen Tiefland an der Golfküste Mexikos widerlegen die These, dass Pflanzen erstmals im Hochland Mexikos gezüchtet wurden. Pollenanalysen beweisen, dass die Bewohner des Tieflandes bereits um 5.000 vor Christus Mais züchteten, also ganze 1.000 Jahre früher als im Hochland, so die Zeitschrift Science in ihrer Maiausgabe. (Science Vol. 292, S. 1370)

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Der Schiefe Turm wieder "gerade" wie vor 300 Jahren

Nach mehr als zehnjähriger Bautätigkeit soll am 16. Juni der Schiefe Turm von Pisa wiedereröffnet werden. Die Stadt Pisa hatte den Turm geschlossen, weil er für die Besucher nicht mehr sicher war und sein Umkippen verhindert werden sollte.

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Ruinenfund in Turkmenistan: Neu entdeckte Zivilisation in Zentralasien benutzte Schriftzeichen

Auf eine bislang unbekannte Zivilisation in Zentralasien sind amerikanische und russische Wissenschaftler nahe der Stadt Annau in Turkmenistan gestoßen. Die Menschen verfügten damals schon über eine Schriftsprache oder hatten zumindest geschriebene Zeichen entwickelt. Das glaubt Frederik T. Hiebert von der Universität von Pennsylvania, der bei den Ausgrabungen einen Stein mit rot gefärbten Symbolen entdeckt hat. Über den Fund berichtete jetzt die New York Times.

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Nach Stalagmitenfund kann C-14-Datierungszeitraum verdreifacht werden

Bislang konnten Archäologen mit der Radiokarbondatierung gerade mal 16.000 Jahre in die Vergangenheit zurück datieren. Jetzt liefert ein Stalagmit aus der letzten Eiszeit Angaben über die damaligen Kohlendioxidwerte in der Atmosphäre und verdreifacht somit den Datierungszeitraum, berichtet die Zeitschrift Science.

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