Archäologie

Die Pest kam schon in der Steinzeit nach Europa

Die Pest kam schon in der Steinzeit nach Europa

Schon vor 4800 Jahren waren Menschen in Europa mit der Pest infiziert, wie Genanalysen jetzt belegen. Wahrscheinlich wurde der Erreger damals mit einwandernden Steppennomaden aus Asien eingeschleppt.

weiter
Eiszeitliche

Eiszeitliche "Venus" in Sachsen-Anhalt entdeckt

Die "Venus vom Hohle Fels" hat Zuwachs bekommen: In Sachsen-Anhalt entdeckten Archäologen die Fragmente einer 34.000 Jahre alten Frauenfigur, die damit zu den ältesten bekannten Darstellungen des Menschen gehört.

weiter
Rekord-alte Zeugnisse der Weinherstellung

Rekord-alte Zeugnisse der Weinherstellung

Vor Jahrtausenden enthielten diese Gefäße Wein: Forscher haben Keramikfunde aus Georgien als die nun ältesten bekannten Zeugnisse der Weinherstellung identifiziert.

weiter

Decke im "Goldenen Haus" Neros in Rom eingestürzt

Im "Goldenen Haus" des römischen Kaisers Nero (37-68 n.Chr.) in Rom ist ein Teil der Decke eingestürzt. Das berichtete das italienische Fernsehen am Montag.

weiter
Archäologen veröffentlichen den ersten Luftbildatlas Chinas

Archäologen veröffentlichen den ersten Luftbildatlas Chinas

Mit der Veröffentlichung des ersten Luftbildatlasses von China setzen Archäologen der Ruhr-Universität Bochum einen archäologischen Meilenstein. Die Forscher werteten 650 alte Luftbilder des Gebietes um die alte Hauptstadt des Qi-Staates (9. bis 3. Jahrhundert vor Christus) aus. Ergebnis: Waren 1938 noch 2.900 archäologische Objekte im Gelände zu sehen, so hat sich diese Zahl bis heute um 95 Prozent verringert.

weiter

Turiner Grabtuch erstmals von hinten fotografiert

Italienische Wissenschaftler haben erstmals die Rückseite des berühmten Turiner Grabtuches fotografiert. Zeitungen in Rom berichteten am Freitag, die dabei entstandenen Bilder seien eine Sensation.

weiter

Caral in Peru ist die älteste Siedlung der Neuen Welt

Knapp 200 Kilometer nördlich von Lima liegt Caral, eine antike Stadt, die 1905 entdeckt wurde. Jetzt haben amerikanische Wissenschaftler durch Radiocarbon-Datierungen festgestellt, dass die Stadt älter ist als bisher vermutet. Sie ist wahrscheinlich zwischen 2600 und 2000 v. Chr. entstanden ? zu jener Zeit, als in Ägypten die ersten Pyramiden gebaut wurden. Damit ist Caral die älteste Stadt der Neuen Welt. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher im Magazin "Science".

weiter
Mit vorgeschichtlichen Schilfbooten gegen den Wind segeln

Mit vorgeschichtlichen Schilfbooten gegen den Wind segeln

Mit dem Schilfbootprojekt Abora II will die Arbeitsgemeinschaft "Experimentelle Archäologie" vom Gymnasium "Am Breiten Teich" in Borna nachweisen, dass bereits vor über 6.000 Jahren ein Segeln gegen den Wind möglich war. Mit ABORA I konnten Dominique Görlitz und seine Crew bereits quer zum Wind segeln. Besseres Baumaterial, eine leicht veränderte Mastposition und ein kompetenter Skipper sollen das Schilfboot ABORA II nun von den Balearen durch die Meerenge von Gibraltar zu den Kanarischen Inseln bringen.

weiter

Cäsars Entscheidungschlacht gegen die Gallier fand im Südwesten Frankreichs statt

Nicht in der Bretagne, sondern in der Region Lot, im Südwesten Frankreichs, besiegte Julius Cäsar 51 vor Christus die Gallier endgültig. Dies ist das Ergebnis von Grabungen und Radiokarbon-Tests französischer Archäologen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

weiter

Dürreperioden ließen alte Kulturen untergehen

Moderne komplexe Gesellschaften verkraften kurze Dürreperioden während eines Jahres oder auch bis zu einem Jahrzehnt noch gut. Doch wie würden unsere Gesellschaften reagieren, wenn über mehrere Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte kaum Regen fällt? Beispiele von vier vergangenen Kulturen der Neuen und Alten Welt zeigen, dass als Folge von langen Dürreperioden ganze Völker abwanderten, Menschen die großen Städte verließen oder dass sogar komplexe Staaten zusammenbrachen. Dieses Ergebnis von Peter B. deMenocal vom Lamont Doherty Earth Observatory der Columbia University, veröffentlichte die Zeitschrift Science.

weiter

Titicaca Inseln schon für vorinkaische Bevölkerung heilig

Schon Tausend Jahre vor den Inka hatten die Könige von Tiahuanaco die Sonnen- und Mondinsel im Titicacasee für sich als heilige Stätten entdeckt und mit Opfergaben überzogen. Dies ist das Ergebnis der archäologischen Grabung der Anthropologen Brian Bauer und Charles Stanish.

weiter

Menschen bearbeiten seit 1,5 Millionen Jahren Holz

Spanische Wissenschaftler haben in Tansania 1,5 Millionen Jahre alte Äxte mit Spuren von Akazienholz gefunden. Die Funde beweisen, dass Menschen bereits viel früher Holzwerkzeuge herstellten als bislang vermutet. Das berichten Manuel Dominguez-Rodrigo von der Universität "Complutense" in Madrid und seine Kollegen im "Journal of Human Evolution".

weiter

Rubriken

 


Harte Nuss
Rätsel: Berühmte Entdecker gesucht

 

Der Buchtipp

Der italienische Ökologe und Insektenforscher Gianumberto Accinelli erklärt Dominoeffekte in der Natur kindgerecht und mit einer Prise Humor. Sein Sachbuch ist Wissensbuch des Jahres 2017 in der Kategorie Perspektive.

Zu allen Buchtipps


Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Konradin Mediengruppe