Archäologie

Die Pest kam schon in der Steinzeit nach Europa

Die Pest kam schon in der Steinzeit nach Europa

Schon vor 4800 Jahren waren Menschen in Europa mit der Pest infiziert, wie Genanalysen jetzt belegen. Wahrscheinlich wurde der Erreger damals mit einwandernden Steppennomaden aus Asien eingeschleppt.

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Eiszeitliche

Eiszeitliche "Venus" in Sachsen-Anhalt entdeckt

Die "Venus vom Hohle Fels" hat Zuwachs bekommen: In Sachsen-Anhalt entdeckten Archäologen die Fragmente einer 34.000 Jahre alten Frauenfigur, die damit zu den ältesten bekannten Darstellungen des Menschen gehört.

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Rekord-alte Zeugnisse der Weinherstellung

Rekord-alte Zeugnisse der Weinherstellung

Vor Jahrtausenden enthielten diese Gefäße Wein: Forscher haben Keramikfunde aus Georgien als die nun ältesten bekannten Zeugnisse der Weinherstellung identifiziert.

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Buddhistischer Tempelfund wirft neues Licht auf Geschichte buddhistischer Kunst und Architektur

Archäologen haben bei Ausgrabungen in Indien vier alte Tempel, sogenannte Stupas, gefunden. Die Verwendung unterschiedlich großer Ziegel, sowie früh-buddhistische Verzierungen datieren die Bauten eindeutig in die Zeit vor der späten Mauryan-Sunga-Periode (4. bis 1. Jahrhundert vor Christus), der Zeit, in der die meisten Stupas erbaut wurden.

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Chinesischer Riesenbuddha wird restauriert

Die weltweit größte Buddhastatue soll restauriert werden, berichtet BBC Online. Der sitzende Buddha nahe der chinesischen Stadt Leshan in der südwestlichen Provinz von Sichuan ist 72 Meter hoch und damit größer als die jüngst in Afghanistan von Taliban-Milizen zerstörten Statuen.

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Archäologe stellt Spiegel wie vor 9.000 Jahren her

Bereits vor 9.000 Jahren waren die Bewohner der neolithischen Siedlung Chatal Hüyük in Anatolien ohne technische Innovation in der Lage, Spiegel herzustellen. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung des experimentellen Archäologen James F. Vedder. Mit den vor Ort verfügbaren Materialien gelang es Vedder, einen Obsidianbrocken zu schleifen und zu einem Spiegel zu polieren, berichtet das Archaeological Institute of America.

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Weiterer Goldfund in der Baharyia Oase: 100 Goldamulette schmücken Frau eines Pharao

Archäologen haben das Grab der Frau eines Pharaos aus der Spätzeit Ägyptens Mitte des 1. Jahrtausends vor Christus entdeckt. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, war die Mumie mit 100 Goldamuletten verziert, mehr als je auf einer Mumie entdeckt wurden. Erst kürzlich hatte ein Fund von elf Goldmumien in der Bahariya Oase von sich reden gemacht.

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Ältester Schmuck: 26.000 Jahre alte Perlen entdeckt

Mehr als 26.000 Jahre alten Schmuck haben Archäologen in der Kalahari-Wüste in Botswana gefunden. Die aus Schalen von Straußeneiern gefertigten Perlen sind damit die ältesten bekannten Schmuckstücke, berichtet Lawrence H. Robbins von der Universität Michigan in der Fachzeitschrift "Archaeology" des Archäologischen Instituts von Amerika.

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Erstes seetüchtiges Boot aus Kuwait 7.000 Jahre alt

7.000 Jahre alte Bitumenstücke aus Kuwait sind der früheste Beweis für ein seetüchtiges Boot in der Golfregion. Dies ist das Ergebnis der Forschungsarbeit eines britischen Archäologenteams. Der Fund revolutioniert das Wissen über Handel, Schifffahrt und Bootsbau dieser Zeit.

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Elf Goldmumien aus griechisch-römischer Zeit in Ägypten entdeckt

Elf neu entdeckte Mumien aus der Bahariya Oase in Westägypten tragen alle goldene Masken über ihren realistisch gearbeiteten Gesichtern. Dies berichtete Zahi Hawass, Direktor der Gizeh Pyramiden, gegenüber National Geographic Online. Die Goldmumien zeigen deutlich griechisch-römischen Einfluss auf die ägyptische Kultur während der Zeit von 332 vor bis 395 nach Christus.

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Ägyptische Frauenmumie entpuppte sich als Mann

Eine 3.100 Jahre alte ägyptische Mumie, die bisher für eine Sängerin gehalten wurde, war in Wirklichkeit ein Mann. Dies konnten Wisssenschaftler der Sydney University nun mit Hilfe von Röntgenaufnahmen und DNA-Tests nachweisen.

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BBC rekonstruiert mögliches Gesicht Jesus

BBC rekonstruiert mögliches Gesicht Jesus

Ein 2.000 Jahre alter jüdischer Schädel, sowie alte Beschreibungen aus der Literatur dieser Zeit machten es möglich, mit dem Computer ein lebensnahes Bild von Jesus Christus zu entwerfen, meldet BBC Online. Das Bild widerspricht gänzlich der bisher in Europa gängigen Vorstellung eines Jesus mit langen Haaren und Bart.

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Ägyptologen warnen: Die Sphinx bröckelt

Die Sphinx droht einzustürzen, warnen britische Ägyptologen. Das Monument in Gizeh bei Kairo wird in den kommenden 25 Jahren zerfallen, wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden, schlagen Ahmad Osman und Ali el-Kholy in der britischen Zeitung "Independent" Alarm.

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